Der Honda Fit EV lädt zu Hause mit maximal 7,4 kW, und zwar über eine einzige Phase. Genau das bestimmt Ihre Wallbox-Wahl. An einem einphasigen Anschluss holen Sie mit einer 7,4-kW-Wallbox die volle Leistung heraus. Dafür verlangt die Norm allerdings eine Symmetrieeinrichtung, also eine Zusatzeinrichtung gegen einseitige Netzbelastung. Eine 11-kW-Wallbox liefert drei Phasen mit je 16 A. Davon nutzt dieses Auto nur eine und sinkt damit auf 3,7 kW. Der Fit EV hat außerdem einen Typ-1-Anschluss, den Sie nur bei älteren Modellen finden. Die Ladewerte der anderen Modelle stehen in unserer Übersicht zur Honda Wallbox.
Für den Honda Fit EV empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 7,4-kW-Wallboxen.
Ladedaten des Honda Fit EV
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Nutzbare Akkukapazität | 20 kWh |
| Max. AC-Ladeleistung (zu Hause) | 7,4 kW (einphasig, 32 A) |
| Ladezeit an einer 7,4-kW-Wallbox | ca. 2 Stunden und 45 Minuten |
| Ladezeit an einer 3,7-kW-Wallbox | ca. 5,5 Stunden |
| Ladeanschluss | Typ 1 (Yazaki) |
Welche Wallbox passt zum Honda Fit EV?
In Deutschland haben Sie hier zwei Wege, und beide kosten Sie etwas. Wägen Sie also bewusst ab, bevor Sie bestellen.
Der erste Weg ist die 7,4-kW-Wallbox am einphasigen Anschluss. Damit lädt der Fit EV mit voller Geschwindigkeit. Eine 7,4-kW-Wallbox liegt mit ihren 32 A allerdings über der Grenze von 4,6 kVA. Das ist die Scheinleistung, die eine einzelne Phase belasten darf, und darüber verlangt die Norm VDE-AR-N 4100 die Symmetrieeinrichtung. Ihr Elektrofachbetrieb plant sie mit ein.
Der zweite Weg ist die dreiphasige 11-kW-Wallbox. Die braucht keine Symmetrieeinrichtung, weil sie die Last gleichmäßig verteilt. Dafür zieht der Fit EV daraus nur 3,7 kW, also die halbe Geschwindigkeit. Aus rund 2 Stunden 45 Minuten werden dann etwa 5,5 Stunden.
Wer ohnehin über Nacht lädt, fährt mit dem zweiten Weg oft gut. Wer die Ladezeit kurz halten will, nimmt den ersten und plant die Symmetrieeinrichtung ein.
Ein geeichter Zähler ist auf 7,4 kW nicht zu haben. Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler, der Ihren Ladestrom getrennt vom übrigen Haushaltsverbrauch erfasst. In unserem Sortiment trägt kein einziges 7,4-kW-Modell einen solchen Zähler. Die geeichten Modelle in unseren Wallboxen mit MID-Zähler beginnen bei 11 kW und sind dreiphasig. Rechnen Sie einen Dienstwagen mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft ab, gehört das in Ihre Abwägung.
Zwei Ausstattungen gibt es bei 7,4 kW dagegen sehr wohl. Beim Überschussladen nimmt das Auto den Strom, den Ihre Solaranlage gerade erzeugt, statt ihn aus dem Netz zu ziehen. Ein Akku von 20 kWh passt gut zu dem, was eine Solaranlage im Lauf eines Tages übrig hat. Sie finden diese Modelle in unseren Wallboxen mit Überschussladen. Eine Wallbox mit App lässt Sie jede Ladung per Handy starten und verfolgen.
Wer keine dieser Ausstattungen braucht, findet die Grundausführungen in unseren Wallboxen für zu Hause.
Wie lange lädt der Honda Fit EV?
Teilen Sie die Akkukapazität durch die Ladeleistung, dann haben Sie die Antwort. Die nutzbaren 20 kWh ergeben bei 7,4 kW rund 2 Stunden und 45 Minuten für eine volle Ladung. An einem leichteren 3,7-kW-Anschluss dauert es etwa 5,5 Stunden. Wer abends ansteckt, hat in beiden Fällen morgens ein volles Auto.
Achten Sie dabei auf den Unterschied zwischen den Wallboxen. Eine 11-kW-Wallbox bietet 16 A je Phase und liefert diesem Auto damit 3,7 kW. Eine 7,4-kW-Wallbox bietet 32 A auf einer Phase und damit die doppelte Leistung.
Braucht der Honda Fit EV ein Typ-1-Ladekabel?
Ja. Der Fit EV hat einen Typ-1-Anschluss, während Wallboxen mit festem Kabel serienmäßig einen Typ-2-Stecker tragen. Wählen Sie deshalb eine Wallbox mit Steckdose und nutzen Sie ein separates Typ-1-Ladekabel zwischen Wallbox und Auto. An einem öffentlichen Ladepunkt brauchen Sie dasselbe Kabel.
Weitere Honda Modelle bei Wallbox Discounter
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Häufig gestellte Fragen
Ist der Honda Fit EV in Europa ein gängiges Auto?
Nein. Der Fit EV war ein frühes Elektroauto in kleiner Stückzahl und wurde nur auf wenigen Märkten angeboten. Gebaut wird er seit Jahren nicht mehr, hier begegnet er Ihnen also selten. Fahren Sie doch einen, richtet sich die Empfehlung nach seiner Technik: 7,4 kW auf einer Phase und ein Typ-1-Anschluss.
Brauche ich eine Wallbox mit MID-Zähler?
Das hängt davon ab, was Sie erfassen möchten. Ein geeichter Zähler zeigt Ihnen genau, was das Laden zu Hause kostet, getrennt vom übrigen Verbrauch. Rechnen Sie einen Dienstwagen ab, ist er die Grundlage dafür. Bei diesem Auto bedeutet das eine Abwägung, denn unsere geeichten Modelle beginnen bei 11 kW und brauchen drei Phasen.
Muss ich die Wallbox installieren lassen?
Ja. In Deutschland darf nur ein im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragener Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen. Melden Sie die Wallbox vor der Installation außerdem beim Netzbetreiber an. Bis 11 kW genügt diese Meldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung. Wallbox Discounter bietet die Installation in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland an. Für Deutschland läuft das über ein kostenloses Angebot unseres Partners, das Sie über unsere Wallbox-Installation anfordern. Österreich und die Schweiz gehören nicht dazu.


