Peugeot e-Boxer Wallbox: welche passt am besten?
Der Peugeot e-Boxer ist ein vollelektrischer Kastenwagen. Zu Hause lädt er dreiphasig mit bis zu 22 kW, deutlich mehr als die meisten Elektroautos. Einphasig sind maximal 7,4 kW möglich. Genau an diesem Punkt entscheidet sich in Deutschland die Wahl der Wallbox. Suchen Sie ein anderes Modell? Dann hilft Ihnen unsere Übersicht mit Wallboxen für alle Peugeot Modelle.
Für den Peugeot e-Boxer empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.
Ladedaten des Peugeot e-Boxer
Die folgenden Werte gelten für den e-Boxer mit 37-kWh- oder 70-kWh-Akku. Peugeot hat den Kastenwagen Ende 2025 überarbeitet. Fahren Sie das neue Modell mit dem großen Akku, weichen Reichweite und Ladezeiten deutlich ab.
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Batteriekapazität | 37 kWh (L2) oder 70 kWh (L3 und L4) |
| Max. Ladeleistung AC (zu Hause) | bis zu 22 kW dreiphasig, 7,4 kW einphasig |
| Reichweite (WLTP) | ca. 117 km (37 kWh) oder 224 km (70 kWh) |
| Ladeanschluss | Typ 2 |
| Schnellladen DC | 50 kW (CCS), 0 bis 80 Prozent in ca. 1 Stunde |
Die passende Wallbox für den Peugeot e-Boxer
Der e-Boxer hat ab Werk einen dreiphasigen Bordlader. An einer 11-kW-Wallbox nutzt er die vollen 11 kW. Einphasig sind höchstens 7,4 kW möglich, dreiphasig laden Sie also schneller. Das Hausnetz bleibt dabei gleichmäßig belastet. Aus beiden Gründen ist die dreiphasige Wallbox hier die naheliegende Wahl.
Einphasig zieht der e-Boxer bis zu 32 A auf einer Phase. Das sind 7,4 kVA, also die Leistung, die Ihr Hausanschluss auf dieser einen Phase bereitstellen muss. In Deutschland ist einphasiges Laden im privaten Bereich meist auf 4,6 kVA begrenzt. Darüber verlangt die Norm VDE-AR-N 4100 eine Symmetrieeinrichtung, also eine Technik gegen ungleiche Belastung der drei Phasen. Eine 7,4-kW-Wallbox bringt Ihnen hier deshalb vor allem Aufwand.
Vor der Installation melden Sie die Wallbox bei Ihrem Netzbetreiber an (§19 NAV). Bis 11 kW genügt diese Meldung. Darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers.
Wollen Sie die vollen 22 kW nutzen, sinkt die Ladezeit gegenüber 11 kW etwa auf die Hälfte. Dafür brauchen Sie diese Genehmigung und meist einen stärkeren Hausanschluss. Prüfen Sie vorher im Fahrzeugschein, welche AC-Ladeleistung Ihr e-Boxer wirklich annimmt. Nicht jede Baureihe lädt dreiphasig mit 22 kW. Passt das zu Ihrem Betriebsstandort, dann sehen Sie sich unsere 22-kW-Wallboxen an.
Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler in der Wallbox. Er zeigt Ihnen genau, wie viel Strom zu Hause in den e-Boxer geflossen ist. Davon hat jeder etwas, der seine Ladekosten kennen will. Fahren Sie den Transporter geschäftlich, lässt sich die geladene Energie damit auch sauber mit dem Arbeitgeber abrechnen. Dazu gehört ein ehrlicher Hinweis: bei 11 kW führen wir aktuell nur ein einziges Modell mit eingebautem Zähler. Das breite Angebot an Wallboxen mit MID-Zähler beginnt bei 22 kW.
Zwei Funktionen lohnen sich beim e-Boxer besonders. Mit dynamischem Lastmanagement, auch Load Balancing genannt, regelt die Wallbox ihre Leistung herunter, sobald andere Geräte viel Strom ziehen. Bei einem 70-kWh-Akku lädt der e-Boxer über mehrere Stunden. In dieser Zeit laufen fast immer auch andere Geräte im Haus, und genau dann greift das Lastmanagement ein. Über eine Wallbox mit App starten und planen Sie die Ladung, zum Beispiel in die Nachtstunden.
Anschließen darf die Wallbox in Deutschland nur ein Elektrofachbetrieb, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Das ist keine Empfehlung, sondern Vorschrift. Über Wallbox Discounter fragen Sie dafür ein kostenloses Installationsangebot an. In Deutschland buchen Sie die Installation also nicht direkt mit, Sie holen zuerst ein Angebot ein. Wir übernehmen die Installation in den Niederlanden, in Flandern und in Deutschland. Steht die Wallbox bei Ihnen zu Hause statt am Betriebsstandort, dann passt unsere Auswahl an Wallboxen für zu Hause.
Ladezeiten des Peugeot e-Boxer
Die Ladezeit hängt vom Akku und von der Wallbox ab. Die Werte gelten von leer bis voll, inklusive Ladeverluste:
- 37 kWh: ca. 6 Std. mit 7,4 kW, ca. 4 Std. mit 11 kW, ca. 2 Std. mit 22 kW
- 70 kWh: ca. 12 Std. mit 7,4 kW, ca. 7,5 Std. mit 11 kW, ca. 4 Std. mit 22 kW
Den großen 70-kWh-Akku laden Sie dreiphasig also bequem über Nacht. Unterwegs bringt Sie ein 50-kW-Schnelllader in rund einer Stunde auf 80 Prozent. Der e-Boxer hat einen Typ-2-Anschluss, wie die meisten modernen Wallboxen. Hat Ihre Wallbox eine Steckdose statt eines festen Kabels, brauchen Sie zu Hause ein passendes Typ-2-Ladekabel.
Weitere elektrische Nutzfahrzeuge von Peugeot
Wallbox Discounter berät Sie auch zu den anderen elektrischen Transportern und Bussen von Peugeot:
- Peugeot e-Expert 75kWh, der mittelgroße Kastenwagen
- Peugeot e-Traveller 75kWh, der Personentransporter
- Peugeot e-Rifter 50 kWh, der kompakte Familien- und Geschäftswagen
Häufig gestellte Fragen
Braucht der Peugeot e-Boxer eine dreiphasige Wallbox?
Vorgeschrieben ist sie nicht, praktisch führt aber wenig daran vorbei. Einphasig lädt der e-Boxer mit höchstens 7,4 kW. Dafür brauchen Sie in Deutschland eine Symmetrieeinrichtung, weil die Grenze bei 4,6 kVA liegt. Dreiphasig entfällt das: an einer 11-kW-Wallbox zieht der e-Boxer die vollen 11 kW. Haben Sie einen Anschluss mit 3 x 25 A? Dann bleibt eine 11-kW-Wallbox mit dynamischem Lastmanagement meist möglich. Für die vollen 22 kW brauchen Sie in der Regel 3 x 32 A und die Genehmigung Ihres Netzbetreibers.
Warum ist ein MID-Zähler beim e-Boxer sinnvoll?
Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler und erfasst Ihren Ladeverbrauch genau. So wissen Sie, wie viel Strom zu Hause in den Transporter gegangen ist und was Sie das gekostet hat. Wer den e-Boxer geschäftlich fährt, kann die geladene Energie damit auch mit dem Arbeitgeber oder der Leasinggesellschaft abrechnen. Bei einem Fahrzeug mit 70-kWh-Akku summiert sich dieser Verbrauch schnell, deshalb lohnt der genaue Blick.


