Hyundai IONIQ Wallbox: Übersicht nach Ausführung

Der erste Hyundai IONIQ (2016 bis 2022) lädt zu Hause über einen Typ-2-Anschluss mit Wechselstrom, also AC. Anders als viele neuere Elektroautos erreicht dieser IONIQ keine 11 kW. Er lädt einphasig, mit maximal 7,2 kW. Den IONIQ gab es mit drei Antrieben: vollelektrisch, als Plug-in-Hybrid und als klassischen Hybrid. Der klassische Hybrid hat keinen Ladeanschluss und lädt deshalb gar nicht an einer Wallbox. Sehen Sie sich auch unsere Übersicht aller Wallboxen für Hyundai an.

Für den Hyundai IONIQ empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.

Ausführungen des Hyundai IONIQ

Batteriekapazität und Ladeleistung unterscheiden sich je nach Ausführung und Baujahr. Auf der Seite Ihrer Ausführung finden Sie die genauen Ladezeiten.

AusführungBatterieMax. AC-LadeleistungWLTP-ReichweiteWallbox-Information
IONIQ Elektro (2019 bis 2022)38,3 kWh7,2 kW, einphasigca. 311 kmHyundai IONIQ Elektro
IONIQ Elektro (2016 bis 2019)28 kWh6,6 kW, einphasigca. 210 kmHyundai IONIQ Elektro (2016 bis 2019)
IONIQ Plug-in-Hybrid8,9 kWh3,3 kW, einphasigelektrisch ca. 50 kmHyundai IONIQ Plug-in-Hybrid

Die passende Wallbox für den Hyundai IONIQ

Der IONIQ Elektro lädt über nur eine Phase. Bei 7,2 kW zieht er dabei 32 A aus einer einzigen Phase. Das ergibt eine Schieflast von 7,2 kVA, also eine ungleichmäßige Belastung des Stromnetzes. In Deutschland gilt dafür eine Grenze von 4,6 kVA (VDE-AR-N 4100). Darüber braucht eine einphasige Wallbox eine Symmetrieeinrichtung, ein Bauteil, das die Last wieder gleichmäßig verteilt.

Deshalb empfehlen wir für den IONIQ eine dreiphasige 11-kW-Wallbox. Sie kommt ohne Symmetrieeinrichtung aus und passt später auch zu einem schnelleren Elektroauto. Dieser Weg hat aber einen Preis, und den nennen wir offen: Eine 11-kW-Wallbox liefert 16 A pro Phase. Der einphasig ladende IONIQ zieht dort nur 3,7 kW und lädt damit langsamer als an einer starken einphasigen Wallbox.

Wollen Sie die vollen 7,2 kW nutzen, brauchen Sie eine einphasige Wallbox mit Symmetrieeinrichtung. Ob ein Modell aus unserem 7,4-kW-Sortiment diese Anforderung erfüllt und an Ihrem Hausanschluss möglich ist, beurteilt Ihr Elektrofachbetrieb. Für den Plug-in-Hybrid stellt sich die Frage nicht: Er lädt mit 3,3 kW und bleibt damit unter der Grenze.

Bei der Ausstattung lohnen sich für den IONIQ vor allem drei Dinge. Eine Wallbox mit dynamischem Lastmanagement passt die Ladeleistung an den übrigen Stromverbrauch im Haus an und verhindert so eine Überlastung. Eine Wallbox mit App zeigt Ihnen jede Ladung und lässt Sie günstige Nachtstunden nutzen. Und wer eine Photovoltaikanlage hat, lädt mit einer Wallbox für Überschussladen direkt den eigenen Solarstrom.

Ein MID-Zähler, also ein geeichter kWh-Zähler in der Wallbox, zeigt Ihnen genau, wie viel Strom zu Hause ins Auto geflossen ist. Das hilft jedem, der seine Ladekosten kennen will, und bei einem Dienstwagen auch bei der Abrechnung. Ehrlich dazu gesagt: Bei 11 kW umfasst unser Sortiment an Wallboxen mit MID-Zähler derzeit nur ein einziges Modell. Viel Auswahl haben Sie auf dieser Leistungsstufe also nicht. Wer sich breiter umsehen möchte, findet in unserer Kategorie Wallbox für zu Hause alle Modelle für den Hausgebrauch nebeneinander.

Den Anschluss hinter dem Zählerschrank darf in Deutschland nur ein Elektrofachbetrieb ausführen, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Melden Sie die Wallbox außerdem vor der Installation bei Ihrem Netzbetreiber an (§19 NAV). Bis 11 kW genügt diese Meldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers. Die Installation bieten wir in den Niederlanden, in Flandern und in Deutschland an. Für Deutschland läuft sie über ein kostenloses Angebot, das Sie vorab anfordern.

Ladezeiten des Hyundai IONIQ

Die Ladezeit hängt von Ihrer Ausführung ab und davon, wie viel Strom die Wallbox pro Phase liefert. Die folgenden Werte gelten für eine volle Ladung inklusive Ladeverluste und beziehen sich auf die nutzbare Batteriekapazität.

  • IONIQ Elektro 38,3 kWh: an einer dreiphasigen 11-kW-Wallbox rund 11,5 Stunden, an einer einphasigen Wallbox mit 32 A rund 6 Stunden.
  • IONIQ Elektro 28 kWh: an einer dreiphasigen 11-kW-Wallbox rund 8,5 Stunden, an einer einphasigen Wallbox mit 32 A rund 5 Stunden.
  • IONIQ Plug-in-Hybrid: rund 2,5 Stunden, unabhängig von der Wallbox.

Eine stärkere Wallbox lädt den IONIQ nicht schneller als 7,2 kW. Das Bordladegerät im Auto setzt die Obergrenze, nicht die Wallbox.

Der IONIQ lädt zu Hause über einen Typ-2-Anschluss. An der Wallbox nutzen Sie dafür meist das fest angeschlossene Kabel. Wollen Sie das Auto auch unterwegs laden, ist ein eigenes Typ-2-Ladekabel praktisch.

Häufige Fragen zum Hyundai IONIQ

Braucht der Hyundai IONIQ eine dreiphasige Wallbox?

Schneller lädt er damit nicht. Der IONIQ lädt einphasig, an einer dreiphasigen 11-kW-Wallbox zieht er nur 3,7 kW. In Deutschland ist die dreiphasige Wallbox trotzdem der einfachere Weg. Sie bleibt unter der Schieflastgrenze und braucht keine Symmetrieeinrichtung. Wer die vollen 7,2 kW will, lässt eine einphasige Wallbox mit Symmetrieeinrichtung von einem Elektrofachbetrieb prüfen.

Warum ist ein MID-Zähler beim Hyundai IONIQ sinnvoll?

Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler in der Wallbox. Er zeigt Ihnen genau, wie viele Kilowattstunden zu Hause ins Auto geflossen sind. So sehen Sie, was das Laden wirklich kostet. Fahren Sie einen Dienstwagen, ist das auch für die Abrechnung mit dem Arbeitgeber nützlich. Beachten Sie dabei, dass unser Angebot mit geeichtem Zähler bei 11 kW derzeit auf ein Modell begrenzt ist.