Tesla Model S P100D Wallbox: welche passt am besten?
Der Tesla Model S P100D lädt zu Hause dreiphasig. Serienmäßig nimmt er 11 kW auf, mit dem erweiterten Bordladegerät bis zu 16,5 kW, deutlich mehr als die meisten E-Autos. Für Ihre Wallbox-Wahl macht das einen echten Unterschied: Erst ab 16,5 kW nutzen Sie eine 22 kW Wallbox wirklich aus. Die übrigen Model S Versionen laden unterschiedlich schnell, ein Vergleich steht in der Übersicht der Tesla Model S Wallboxen und aller Tesla Wallboxen.
Für den Tesla Model S P100D empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 22 kW Wallboxen.
Ladedaten des Tesla Model S P100D
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Batteriekapazität | 100 kWh (95 kWh nutzbar) |
| Max. Ladeleistung AC (zu Hause) | 11 kW serienmäßig, bis 16,5 kW erweitert |
| Reichweite (NEFZ) | 613 km |
| Ladezeit mit einer 22 kW Wallbox | ca. 7 Stunden |
| Ladeanschluss | Typ 2 |
| DC-Schnellladen | bis 145 kW (Supercharger) |
Welche Wallbox passt zum Tesla Model S P100D?
Prüfen Sie zuerst, welches Bordladegerät Ihr P100D hat: Das Serienfahrzeug zieht 11 kW, das erweiterte bis zu 16,5 kW. Nur das 16,5 kW Fahrzeug nutzt eine 22 kW Wallbox an einem dreiphasigen Anschluss vollständig aus. Eine 22 kW Wallbox bringt dann rund 65 bis 70 km Reichweite pro Ladestunde, gegenüber etwa 45 km an einer 11 kW Wallbox. Ist Ihr Auto die 11 kW Version, gibt eine 11 kW Wallbox ihm bereits alles, was es aufnehmen kann.
Wählen Sie eine Wallbox mit MID-Zähler, einem geeichten kWh-Zähler, der genau erfasst, was in das Auto fließt. Diese geeichten Werte brauchen Sie immer dann, wenn Sie Ihren Ladestrom gegenüber jemand anderem belegen müssen, gegenüber Arbeitgeber, Leasinggesellschaft, Vermieter oder Eigentümergemeinschaft. Ohne sie bleibt jede dieser Abrechnungen eine Schätzung. Aus unserer Sicht ist ein MID-Zähler bei einem Auto dieser Klasse damit kein Luxus mehr. In unserer Kategorie Wallbox mit MID-Zähler sehen Sie die passenden Modelle, und unter Dienstwagenabrechnung finden Sie die Lösung für Firmenfahrzeuge.
Zwei weitere Funktionen zählen bei dieser Leistung. Eine 22 kW Wallbox mit dynamischem Lastmanagement senkt ihre Leistung selbstständig, wenn der Rest des Hauses viel Strom zieht. Genau das verhindert, dass eine kräftige dreiphasige Wallbox Ihre Hauptsicherung auslöst. Eine Wallbox mit App verlegt eine lange Ladung in die günstigeren Nachtstunden. Einen vollständigen Überblick geben unsere Wallboxen für zu Hause und unser gesamtes Sortiment an 22 kW Wallboxen.
Wir empfehlen immer, den Anschluss von einer Elektrofachkraft ausführen zu lassen, das ist sicherer und für Ihre Versicherung wichtig. Die Installation übernehmen wir in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland. Außerhalb dieser drei Länder liefern wir die Wallbox weltweit, den Anschluss organisieren Sie dann vor Ort.
Wie lange lädt der Tesla Model S P100D?
An einer 22 kW Wallbox lädt der erweiterte P100D mit seinen maximalen 16,5 kW. Eine nahezu leere Batterie von 95 kWh ist dann in etwa 7 Stunden wieder voll, Ladeverluste und das Abflachen am Ende einbezogen, bequem innerhalb eines nächtlichen Niedertarifs. Mit einer 11 kW Wallbox oder dem Serienfahrzeug rechnen Sie mit rund 10 Stunden für eine vollständige Ladung. Für die meisten Fahrer, die nachts zu Hause laden, reicht das völlig aus.
Weitere Versionen des Tesla Model S
Wallbox Discounter hat auch Ladeinformationen für die anderen Versionen des Tesla Model S:
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich für den Model S P100D eine Wallbox mit MID-Zähler?
Wenn Sie Ihren Ladestrom gegenüber jemand anderem abrechnen: ja. Ein MID-geeichter kWh-Zähler misst Ihre Ladevorgänge exakt, und genau das erwarten Arbeitgeber, Leasinggesellschaft, Vermieter oder Eigentümergemeinschaft. In den Niederlanden ist er zudem die Bedingung für eine Regelung, mit der Privatfahrer ab 2026 bis zu 500 Euro im Jahr zurückholen, die aber nur in den Niederlanden gilt. Laden Sie ausschließlich für sich selbst, kostet eine Wallbox ohne diesen Zähler weniger und funktioniert trotzdem einwandfrei.
Braucht der Tesla Model S P100D einen Drehstromanschluss?
Für die volle Leistung ja. Der erweiterte P100D erreicht zu Hause bis zu 16,5 kW, und das gelingt nur an einem dreiphasigen Anschluss in Kombination mit einer 22 kW Wallbox. An einem schwächeren Anschluss oder mit dem 11 kW Serienfahrzeug lädt das Auto einfach mit geringerer Leistung weiter.


