Tesla Model X P90D Wallbox: welche passt am besten?
Der Tesla Model X P90D lädt zu Hause mit Wechselstrom, maximal 11 kW. Diese Zahl kommt vom serienmäßigen Bordlader und begrenzt alles Weitere. Eine stärkere Wallbox bringt Ihnen nichts, denn das Tempo bestimmt das Auto. Die anderen Model X Varianten unterscheiden sich in Akku und Leistung. Welche Wallbox zu welcher Variante passt, sehen Sie in unserer Übersicht der Wallboxen für Tesla.
Für den Model X P90D empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11 kW Wallboxen.
Ladespezifikationen des Tesla Model X P90D
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Akkukapazität | 90 kWh (85,5 kWh nutzbar) |
| Max. Ladeleistung AC (zu Hause) | 11 kW |
| Reichweite (NEFZ) | 467 km |
| Ladezeit an einer 11 kW Wallbox | ca. 9 Stunden (inklusive Ladeverluste) |
| Ladeanschluss | Typ 2 |
| DC-Schnellladen | bis 120 kW (Supercharger) |
Welche Wallbox passt zum Tesla Model X P90D?
Der Bordlader nimmt höchstens 11 kW an. Eine 11 kW Wallbox am Drehstromanschluss ist damit die logische Wahl. Drehstrom heißt: drei Phasen kommen in Ihrem Zählerschrank an, nicht nur eine. Eine 22 kW Wallbox lädt dieses Auto keine Minute schneller. Sie zahlen dann für Leistung, die der Wagen nie abruft.
Achten Sie als Nächstes auf den Zähler. Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler. Er erfasst genau, was Ihr Auto geladen hat, getrennt vom übrigen Haushalt. Das nützt jedem Fahrer: Sie sehen Ihren tatsächlichen Ladeverbrauch. Und wer den Strom mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft abrechnet, braucht genau diesen geeichten Nachweis.
Welche Modelle den Zähler ab Werk mitbringen, sehen Sie in unseren Wallboxen mit MID-Zähler. Wer den Dienstwagen abrechnet, findet unter Dienstwagenabrechnung die Modelle, deren Werte die Buchhaltung akzeptiert.
Zwei weitere Funktionen lohnen sich bei einem Auto dieser Größe. Lastmanagement bedeutet, dass die Wallbox den freien Strom im Zählerschrank misst. Sie nimmt ihre Leistung dann automatisch zurück, damit ein voller 11 kW Ladevorgang nie die Sicherung auslöst. Genau dafür sind unsere Wallboxen mit dynamischem Lastmanagement gebaut.
Die zweite ist die App-Steuerung. Neun Stunden Ladezeit planen Sie leichter, wenn Sie den Start per Telefon in einen günstigen Nachttarif legen. Genau das können unsere Wallboxen mit App. Wer auf App und Zähler verzichten kann, findet unter unseren Wallboxen für zu Hause die schlanken Modelle.
Anmeldung und Anschluss in Deutschland
Bevor die Wallbox in Betrieb geht, melden Sie sie bei Ihrem Netzbetreiber an. Das schreibt § 19 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) vor. Bis einschließlich 11 kW genügt die Anmeldung, und der Netzbetreiber darf der Installation nicht widersprechen. Über 11 kW brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers. Für den P90D passt das gut: Die 11 kW, die das Auto ohnehin annimmt, liegen genau an dieser Obergrenze.
Den Anschluss selbst darf in Deutschland nur ein Elektrofachbetrieb ausführen, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Diesen Schritt können Sie nicht selbst übernehmen. Die Anmeldung übernimmt der Betrieb meist gleich mit. Fragen Sie beim Angebot nach, sonst melden Sie die Wallbox selbst an.
Wir vermitteln die Installation in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland. Für Deutschland läuft das über ein kostenloses Angebot unseres deutschen Installationspartners, dessen zertifizierte Techniker die Arbeit ausführen.
Wie lange lädt der Tesla Model X P90D?
An einer dreiphasigen 11 kW Wallbox laden Sie das nutzbare Paket von 85,5 kWh in etwa 9 Stunden voll. Die Ladeverluste sind dabei eingerechnet. In der Praxis stecken Sie das Auto abends an und fahren morgens mit vollem Akku los.
Ein einphasiger Anschluss ändert das Bild. An 16 A zieht der P90D 3,7 kW, eine volle Ladung dauert dann über einen Tag. An 32 A schafft er 7,4 kW, also rund 14 Stunden.
Ein Hinweis dazu für Deutschland: Eine einphasige Wallbox über 4,6 kVA darf hier nur mit einer Symmetrieeinrichtung angeschlossen werden, die die ungleiche Phasenbelastung ausregelt. Eine einphasige 7,4 kW Wallbox liegt darüber. Dreiphasig mit 11 kW stellt sich diese Frage nicht, und für einen schweren SUV mit diesem Akku ist der Drehstromanschluss ohnehin die bessere Wahl.
Andere Varianten des Tesla Model X
Wallbox Discounter hat auch Ladeinformationen zu den anderen Model X Varianten:
- Tesla Model X P100D, die stärkere Variante mit größerem Akkupaket
- Tesla Model X 90D
- Tesla Model X 100D
- Tesla Model X 75D
Häufig gestellte Fragen
Braucht der Tesla Model X P90D einen Drehstromanschluss?
Für die vollen 11 kW ja. Diese Leistung erreicht der P90D nur dreiphasig mit 3x16 A. Einphasig lädt er weiter, nur langsamer. An 16 A sind es 3,7 kW, an 32 A 7,4 kW. Beachten Sie dabei die Symmetriegrenze von 4,6 kVA für einphasige Wallboxen.
Brauche ich eine Wallbox mit MID-Zähler?
Für praktisch jeden Fahrer. Ein geeichter kWh-Zähler trennt den Ladeverbrauch des Autos vom übrigen Haushalt. Sie sehen also genau, was Sie das Laden kostet. Wer den Strom mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft abrechnet, braucht diesen Nachweis zusätzlich. Eine Wallbox ohne geeichten Zähler kostet weniger, liefert Ihnen davon aber nichts.
Lädt der Tesla Model X P90D an einer 22 kW Wallbox schneller?
Nein. Der Bordlader des P90D nimmt maximal 11 kW Wechselstrom an. Eine 22 kW Wallbox liefert diesem Auto dieselben 11 kW und dieselbe Ladezeit. Eine 11 kW Wallbox ist genau das, was Sie brauchen.


