Wallbox und Ladekabel für das Kia Optima PHEV
Der Kia Optima PHEV ist ein Plug-in-Hybrid mit einer nutzbaren Batteriekapazität von 9,8 kWh und einem Onboard-Charger, der zu Hause maximal 3,7 kW verarbeiten kann. Dadurch lädt das Fahrzeug an jeder Wallbox gleich schnell, unabhängig davon, ob diese 3,7 oder 22 kW bereitstellen kann. Eine leistungsstarke Wallbox erhöht die Ladegeschwindigkeit des Optima PHEV daher nicht. Einen Unterschied können jedoch Funktionen wie intelligente Steuerung, Zukunftssicherheit und ein integrierter MID-Zähler machen. Sieh dir auch unsere Übersicht zum Kia Optima und alle Kia-Wallboxen an.
Für den Kia Optima PHEV empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 7,4-kW-Wallboxen.
Ladespezifikationen des Kia Optima PHEV
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Nutzbare Batteriekapazität | 9,8 kWh |
| Max. AC-Ladeleistung (zu Hause) | 3,7 kW (1-phasig, 16 A) |
| Ladeanschluss | Typ 2 (Mennekes) |
| Ladezeit an einer Wallbox | ca. 2 Stunden und 40 Minuten |
| DC-Schnellladen | nicht verfügbar |
Warum eine leistungsstärkere Wallbox nicht schneller lädt
Der Optima PHEV begrenzt die Ladeleistung auf 3,7 kW. Schließt du das Fahrzeug an eine 11- oder 22-kW-Wallbox an, lädt es weiterhin nur mit 3,7 kW. Du nutzt die zusätzliche Leistung der Wallbox bei diesem Fahrzeug daher nicht. Für den Optima PHEV ist eine 1-phasige Wallbox aus der Kategorie 7,4-kW-Wallboxen eine logische Wahl: Sie bietet mehr als ausreichend Leistung und eignet sich für einen gewöhnlichen 1-Phasen-Anschluss.
Verfügst du bereits über einen 3-Phasen-Anschluss und planst später den Umstieg auf ein vollelektrisches Fahrzeug? Dann kann eine 11- oder 22-kW-Wallbox sinnvoll sein, um bereits auf ein zukünftiges Fahrzeug vorbereitet zu sein. Für den Optima PHEV selbst verändert sich die Ladezeit dadurch nicht.
Welche Wallbox passt zum Kia Optima PHEV?
Da die Ladegeschwindigkeit an jeder geeigneten Wallbox gleich bleibt, solltest du vor allem auf die verfügbaren Funktionen achten. Dazu gehören beispielsweise App-Steuerung, dynamisches Lastmanagement, eine Typ-2-Steckdose und die Möglichkeit, die Wallbox später für ein leistungsstärkeres Elektroauto weiterzuverwenden. Ein MID-zertifizierter kWh-Zähler ist außerdem sinnvoll, wenn die geladenen Strommengen offiziell und nachvollziehbar erfasst werden müssen, etwa für die Kostenerstattung durch einen Arbeitgeber oder die Abrechnung eines Dienst- oder Leasingfahrzeugs.
| Situation | Empfohlene Wallbox | MID-Zähler | Warum? |
|---|---|---|---|
| Intelligentes Laden und Zukunftssicherheit | Easee Charge Up 22 kW | Nein | Kompakte und intelligente Wallbox mit Typ-2-Steckdose. Sie lädt den Optima PHEV mit den vom Fahrzeug unterstützten 3,7 kW und kann später auch für ein Elektroauto mit einer höheren AC-Ladeleistung verwendet werden. |
| Preisgünstige Basislösung | Loady Pulse 7,4 kW | Nein | Preisgünstige und unkomplizierte Wallbox, die mehr als ausreichend Leistung für den Optima PHEV bietet. Ohne MID-Zähler eignet sie sich jedoch weniger für eine zertifizierte geschäftliche Abrechnung der Ladekosten. |
Erzeugst du deinen eigenen Strom mit einer Photovoltaikanlage? Dann kann auch die Myenergi Zappi interessant sein, da sie bevorzugt mit überschüssigem Solarstrom laden kann. Bist du dir nicht sicher, welche Wallbox zu deinem Sicherungskasten passt? Frage uns gerne über WhatsApp oder telefonisch um Rat. Sieh dir alle 7,4-kW-Wallboxen in unserem Sortiment an.
Wie lange dauert das Laden des Kia Optima PHEV?
Die Berechnung ist einfach: Eine Batteriekapazität von 9,8 kWh geteilt durch eine Ladeleistung von 3,7 kW ergibt ungefähr 2 Stunden und 40 Minuten für eine vollständige Ladung. Mit einer 7,4- oder 22-kW-Wallbox verändert sich diese Zeit nicht, da das Fahrzeug selbst die maximale Ladeleistung bestimmt. An einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose mit 2,3 kW dauert das Laden etwas länger, ungefähr 4 Stunden und 15 Minuten. Bei einem Plug-in-Hybrid mit dieser Batteriegröße ist der Unterschied im täglichen Gebrauch relativ gering.
Andere Ausführungen des Kia Optima
Wallbox Discounter bietet auch Ladeinformationen für die andere Ausführung des Kia Optima:
- Kia Optima Sportswagon PHEV – die Kombiversion
Häufig gestellte Fragen
Benötigt der Kia Optima PHEV eine 3-phasige Wallbox?
Nein. Der Optima PHEV lädt 1-phasig mit maximal 3,7 kW. Eine 1-phasige Wallbox ist daher mehr als ausreichend. Eine 3-phasige Wallbox mit 11 oder 22 kW lädt das Fahrzeug nicht schneller, da der Onboard-Charger die Ladeleistung begrenzt.
Warum kann ein MID-Zähler für den Kia Optima PHEV sinnvoll sein?
Mit einem MID-zertifizierten kWh-Zähler wird der Ladeverbrauch offiziell, präzise und nachvollziehbar erfasst. Das ist besonders wichtig, wenn du den Optima PHEV als Dienst- oder Leasingfahrzeug nutzt und die zu Hause entstandenen Stromkosten mit deinem Arbeitgeber oder Unternehmen abrechnen möchtest. Für das Laden selbst ist ein MID-Zähler jedoch nicht erforderlich.
Muss ich die Wallbox installieren lassen?
Wir empfehlen grundsätzlich, den Anschluss von einem qualifizierten Installateur durchführen zu lassen. Das ist sicherer und kann auch für deinen Versicherungsschutz wichtig sein. Für den Optima PHEV ist keine besonders leistungsstarke elektrische Installation erforderlich: Das Fahrzeug lädt mit maximal 16 Ampere und 3,7 kW auf einer Phase.


