Hyundai-Ioniq-Electric-Wallbox: welche passt am besten?

Der Hyundai Ioniq Electric lädt zu Hause mit maximal 7,2 kW über einen Typ-2-Anschluss, und zwar auf einer einzigen Phase. Das entscheidet Ihre Wahl. Eine stärkere Wallbox lädt dieses Auto nicht schneller, denn mehr als eine Phase nimmt der Bordlader nicht an. Möchten Sie breiter vergleichen? Sehen Sie sich unsere Übersicht aller Hyundai Wallboxen an.

Für den Hyundai Ioniq Electric empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 7,4-kW-Wallboxen.

Ladedaten des Hyundai Ioniq Electric

SpezifikationWert
Nutzbare Akkukapazität38,3 kWh
Max. AC-Ladeleistung (zu Hause)7,2 kW (einphasig, 32 A)
Reichweite (WLTP)311 km
Ladezeit an einer 7,4-kW-Wallboxca. 5,5–6 Stunden (inklusive Ladeverluste)
LadeanschlussTyp 2 (Mennekes)
DC-Schnellladen50 kW

Welche Wallbox passt zum Hyundai Ioniq Electric?

Weil der Ioniq Electric nur einphasig lädt, sind 7,2 kW die Obergrenze. Eine 7,4-kW-Wallbox nutzt genau das aus und ist damit die naheliegende Wahl. Dieses Auto hat einen einphasigen 7,2-kW-Bordlader. Je nach Baujahr und Ausstattung kann die Ladeleistung abweichen. Prüfen Sie im Zweifel Ihre Fahrzeugpapiere oder das Display Ihres Autos.

Die Alternative ist eine dreiphasige 11-kW-Wallbox, und die hat für dieses Auto einen Haken. Sie liefert 3 x 16 A, der Ioniq nimmt davon aber nur eine Phase ab. Er lädt dann mit 3,7 kW, also ungefähr halb so schnell wie an einer einphasigen 7,4-kW-Wallbox.

Umgekehrt gilt in Deutschland eine Regel für einphasige Wallboxen. Über 4,6 kVA Anschlussleistung, also etwa 4,6 kW auf einer Phase, verlangt die VDE-AR-N 4100 eine Symmetrieeinrichtung. Die verhindert, dass Ihr Anschluss das Netz einseitig belastet. Eine 7,4-kW-Wallbox liegt darüber. Ihr Elektrofachbetrieb richtet das bei der Installation ein. Rechnen Sie also beides gegeneinander auf: volle Ladeleistung mit Symmetrieeinrichtung, oder dreiphasig anschließen und dafür langsamer laden.

Melden Sie die Wallbox vor der Installation bei Ihrem Netzbetreiber an. Bis 11 kW genügt diese Anmeldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers (Paragraf 19 NAV).

Haben Sie eine Photovoltaikanlage? Dann lohnt sich Überschussladen. Die Wallbox wartet dabei auf den Strom, den Ihre Anlage erzeugt und Ihr Haushalt gerade nicht braucht, und schickt ihn ins Auto. Diese Funktion führen wir auch mit 7,4 kW, sie passt also zu diesem Hyundai: hier finden Sie die Wallboxen mit Überschussladen.

Auch das Zählen lohnt einen Gedanken. Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler, der Ihren Ladestrom getrennt vom übrigen Haushaltsverbrauch erfasst. Privat sehen Sie damit genau, was das Laden kostet. Und wenn Sie einen Dienstwagen zu Hause laden, rechnen Sie so mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft ab. In unserem Sortiment beginnen die eingebauten Zähler bei 11 kW und dreiphasig: sehen Sie sich dafür die Wallboxen mit MID-Zähler an. Bei 7,4 kW führen wir derzeit kein Modell mit eingebautem Zähler, dort bleibt nur ein separater Zähler im Zählerschrank.

Für den Alltag in der eigenen Einfahrt reicht eine einfache Wallbox für zu Hause mit fester Leitung und ohne Zusatzfunktionen.

Wie lange lädt der Hyundai Ioniq Electric?

Der nutzbare Akku fasst 38,3 kWh, die Ladeleistung liegt bei 7,2 kW. Rechnen Sie zu Hause mit rund 5,5 bis 6 Stunden für eine volle Ladung. Das liegt etwas über der reinen Rechnung, weil beim Laden immer Energie als Wärme verloren geht. In der Praxis kommen pro Stunde etwa 35 bis 45 Kilometer Reichweite dazu. Die 311 km sind ein WLTP-Wert, im Alltag liegt der Verbrauch etwas höher. Für die meisten heißt das: abends einstecken, morgens voll losfahren.

Ein mobiles Ladegerät an der Schuko-Steckdose schafft rund 2,3 kW, an einer blauen CEE-Steckdose bis zu 3,7 kW. Als Notlösung geht das, eine volle Ladung dauert dann aber deutlich länger als eine Nacht. Der Ioniq Electric nutzt einen Anschluss vom Typ 2. Für öffentliche Ladepunkte brauchen Sie ein eigenes Typ-2-Ladekabel. Zu Hause laden Sie einfach über das feste Kabel oder die Steckdose Ihrer Wallbox.

Andere Ausführungen des Hyundai Ioniq Electric

Diese Seite beschreibt den Ioniq Electric ab 2019 mit 38,3 kWh. Fahren Sie das ältere Modell von 2016 bis 2019, hat es einen kleineren Akku von 28 kWh und lädt entsprechend kürzer:

Häufig gestellte Fragen

Braucht der Hyundai Ioniq Electric eine dreiphasige Wallbox?

Nein. Der Ioniq Electric lädt einphasig mit maximal 7,2 kW. An einer dreiphasigen Wallbox mit 11 oder 22 kW nimmt er nur eine Phase ab und lädt dann mit 3,7 kW. Eine einphasige 7,4-kW-Wallbox ist für dieses Auto die schnellere Lösung, verlangt aber die Symmetrieeinrichtung nach VDE-AR-N 4100.

Warum ist ein geeichter Zähler beim Ioniq Electric wichtig?

Ein MID-geeichter kWh-Zähler erfasst genau, wie viel Strom Sie zu Hause ins Auto laden. So rechnen Sie mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft ab und sehen auch privat, was eine Ladung wirklich kostet. In unserem Sortiment sind diese Zähler ab 11 kW und dreiphasig eingebaut. Dieses Auto lädt einphasig, eine 7,4-kW-Wallbox für den Ioniq Electric kommt bei uns also ohne eingebauten Zähler.

Muss ich die Wallbox installieren lassen?

In Deutschland darf nur ein Elektrofachbetrieb anschließen, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Das ist keine Empfehlung, sondern Vorschrift. Wallbox Discounter kümmert sich um die Installation in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland, und sonst nirgends. In Deutschland läuft das über ein kostenloses Angebot unseres Installationspartners, nicht über eine Bestellung. Wohnen Sie in Österreich oder in der Schweiz? Dann liefern wir Ihnen die Wallbox, den Anschluss organisieren Sie vor Ort selbst.