Wallbox für den Mini Cooper E: Welche passt am besten?
Der Mini Cooper E lädt zu Hause über einen Typ-2-Anschluss, mit bis zu 11 kW AC. Dafür brauchen Sie einen Dreiphasenanschluss: Ihr Hausanschluss versorgt das Auto dann über drei Phasen gleichzeitig. Eine stärkere Wallbox füllt diesen Mini nicht schneller, eine 11-kW-Wallbox holt dagegen alles heraus. Mini führt mehrere elektrische Modelle, und sie laden nicht alle gleich schnell. Die Ladedaten stehen bei den Wallboxen für Mini.
Für den Mini Cooper E empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.
Ladedaten des Mini Cooper E
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Nutzbare Akkukapazität | ca. 36,6 kWh |
| Max. AC-Ladeleistung (zu Hause) | 11 kW |
| Reichweite (WLTP) | ca. 305 km |
| Ladezeit an einer 11-kW-Wallbox, inklusive Ladeverlusten | ca. 3,5 bis 4 Stunden |
| Ladeanschluss | Typ 2 (Mennekes) |
| DC-Schnellladen | ca. 75 kW |
Welche Wallbox passt zum Mini Cooper E?
Eine 11-kW-Wallbox an einem Dreiphasenanschluss ist hier die sinnvolle Wahl. Eine 22-kW-Wallbox bringt nichts, weil das Bordladegerät bei 11 kW abriegelt. Zwei Ausstattungen lohnen sich auf dieser Leistungsstufe.
Die erste ist ein eingebauter MID-Zähler, also ein geeichter kWh-Zähler in der Wallbox selbst. Weil er in der Wallbox sitzt, zählt er nur, was das Auto zieht. Die Eichung macht diesen Wert rechtlich verwertbar. Genau den brauchen Sie, wenn Sie Ihren Dienstwagen zu Hause laden. Wie die Dienstwagenabrechnung mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft läuft, lesen Sie dort nach. Wallboxen mit diesem Zähler führen wir ab 11 kW. Für den Cooper E ist die 11-kW-Ausführung die richtige, mehr Leistung nimmt das Auto nicht an. Eine Übersicht steht unter Wallbox mit MID-Zähler.
Die zweite ist Lastmanagement, englisch load balancing. Das lohnt sich, wenn in Ihrem Zählerschrank wenig Reserve steckt. Die Wallbox misst laufend, was der Rest des Hauses zieht, und senkt ihre eigene Leistung entsprechend. So hält Ihre Hauptsicherung, auch wenn im Haus gerade viel Strom gebraucht wird. Mehrere Modelle aus unserem Sortiment an Wallboxen mit dynamischem Lastmanagement regeln das selbst.
Der Cooper E nutzt einen Typ-2-Anschluss, zu Hause laden Sie also über den festen Anschluss der Wallbox. Für einen öffentlichen Ladepunkt unterwegs brauchen Sie ein loses Typ-2-Ladekabel.
Für zu Hause ist eine fest montierte Wallbox die übliche Lösung. Bei diesem Akku macht sie aus einer Nacht eine volle Ladung. Welche Modelle dafür in Frage kommen, sehen Sie bei den Wallboxen für zu Hause.
Wie lange lädt der Mini Cooper E?
Die nutzbaren rund 36,6 kWh geteilt durch 11 kW ergeben gut drei Stunden. In der Praxis rechnen Sie mit etwa vier, denn beim Laden geht immer Energie als Wärme verloren. Hängen Sie das Auto abends an, ist es lange vor dem Morgen fertig. An einem einphasigen Anschluss dauert es länger. Mit 16 A lädt das Auto mit 3,7 kW, das sind knapp zwölf Stunden. Mit 32 A sind es 7,4 kW und rund sechs Stunden. Beide Zeiten enthalten die Ladeverluste.
Weitere Ausführungen und Mini Modelle
Wallbox Discounter hat auch Ladeinformationen für die anderen elektrischen Mini:
- Mini Cooper SE: größerer Akku und mehr Reichweite
- Mini Countryman E: die elektrische SUV-Ausführung
- Mini Electric: das frühere elektrische Einstiegsmodell
Häufig gestellte Fragen
Braucht der Mini Cooper E einen Dreiphasenanschluss?
Für die vollen 11 kW ja. Der Cooper E lädt über drei Phasen. Ein Anschluss mit 3x16 A gibt Ihnen also das Maximum. An einer einzelnen Phase lädt das Auto langsamer. Wie viel langsamer, hängt vom Strom ab. Mit 16 A sind es 3,7 kW, mit 32 A 7,4 kW.
Warum ist ein MID-Zähler beim Mini Cooper E wichtig?
Ein MID-Zähler erfasst Ihre Ladevorgänge geeicht und getrennt vom übrigen Hausverbrauch. So wissen Sie, was Sie das Fahren mit Strom wirklich kostet, und Sie können die Kosten belegbar abrechnen.
Den Anschluss selbst überlassen Sie einem Fachbetrieb: In Deutschland darf nur ein Elektrofachbetrieb hinter dem Zähler arbeiten, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Melden Sie die Wallbox außerdem vorher bei Ihrem Netzbetreiber an. Bis 11 kW genügt diese Anmeldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers. Wallbox Discounter organisiert die Installation in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland, für Deutschland über ein kostenloses Angebot. Österreich und die Schweiz liegen außerhalb unseres Installationsgebiets.


