Wallbox für den Range Rover Evoque P300e: welche passt am besten?

Der Range Rover Evoque P300e lädt zu Hause einphasig mit höchstens 7 kW. Der nutzbare Akku fasst 11,5 kWh. Damit steht der Wagen in rund zwei Stunden wieder voll da, auch an einer leichteren Wallbox. In Deutschland haben Sie dabei zwei sinnvolle Wege, und sie unterscheiden sich in der Ladezeit. Welche Wallbox zu welchem Modell passt, steht in unserer Übersicht der Wallboxen für Land Rover und Range Rover Modelle.

Für den Range Rover Evoque P300e empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 7,4-kW-Modellen.

Ladespezifikationen des Range Rover Evoque P300e

SpezifikationWert
Nutzbare Akkukapazitätrund 11,5 kWh (15 kWh brutto)
Max. AC-Ladeleistung (zu Hause)7 kW (einphasig)
Reichweite (WLTP, elektrisch)rund 55 km
Ladezeit an einer 7,4-kW-Wallboxrund 1,5 bis 2 Stunden
LadesteckerTyp 2
DC-Schnellladenrund 32 kW

Welche Wallbox passt zum Range Rover Evoque P300e?

Der Evoque P300e lädt einphasig und kommt nie über 7 kW hinaus. Elektrisch passt eine 7,4-kW-Wallbox also exakt. In Deutschland kommt aber eine Regel dazu, die Ihre Wahl beeinflusst.

Eine einphasige Wallbox über 4,6 kVA verlangt nach VDE-AR-N 4100 eine Symmetrieeinrichtung. kVA ist die Scheinleistung, für die Ihr Netzbetreiber bei einphasiger Belastung eine Obergrenze setzt. 4,6 kVA sind bei 230 V rund 20 A auf einer Phase. Schieflast heißt dabei: Der Strom verteilt sich ungleich auf die drei Phasen im Netz. Eine Symmetrieeinrichtung ist ein kleines Bauteil im Zählerschrank, das die Wallbox drosselt, sobald diese Grenze überschritten wird. Ihr Elektrofachbetrieb baut sie bei der Installation gleich mit ein.

Die beiden Wege sehen damit so aus. Eine 7,4-kW-Wallbox gibt dem Evoque seine volle Ladeleistung und damit die knapp zwei Stunden aus der Tabelle, verlangt aber die Symmetrieeinrichtung. Eine 11-kW-Wallbox liefert dreiphasig 3 x 16 A. Ein einphasig ladendes Auto nutzt davon nur eine Phase und kommt so auf 3,7 kW. Die Schieflastfrage stellt sich dann nicht. Die Ladezeit steigt aber auf rund drei Stunden, und wer nachts lädt, merkt davon wenig.

Ein Punkt spricht zusätzlich für die 11 kW: Den geeichten MID-Zähler gibt es in unserem Sortiment erst ab dieser Leistung. MID steht für die europäische Messgeräterichtlinie, ein MID-Zähler ist also ein geeichter Stromzähler und erfasst Ihren Ladestrom getrennt vom Haushaltsverbrauch. Auf 7,4 kW führen wir keine Wallbox mit diesem Zähler. Fahren Sie den Evoque als Dienstwagen, ist der geeichte Zähler die Grundlage für die Abrechnung mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft. Die Modelle stehen in der Kategorie Wallbox mit MID-Zähler.

Unabhängig von der Leistung lohnt sich dynamisches Lastmanagement, und das gibt es auch auf 7,4 kW. Die Wallbox arbeitet mit einem Zähler im Zählerschrank, der misst, wie viel Strom noch frei ist. Braucht das Haus mehr, senkt sie die Ladeleistung selbst. So vermeiden Sie, dass eine Sicherung herausfliegt, wenn mehrere große Geräte gleichzeitig laufen. Alle Modelle unter Wallbox mit dynamischem Lastmanagement beherrschen das.

Praktisch ist außerdem die App-Steuerung. Über die App legen Sie den Ladevorgang in Ihre günstigsten Nachtstunden, was sich bei einem dynamischen Stromtarif deutlich rechnet. Welche Modelle das können, sehen Sie unter Wallbox mit App. Haben Sie eine Photovoltaikanlage, lädt eine Wallbox aus der Kategorie Überschussladen bevorzugt mit Ihrem eigenen Solarstrom. Auch die gibt es auf 7,4 kW.

Der Evoque P300e nutzt einen Typ-2-Anschluss, den Standard an europäischen Elektroautos. Möchten Sie das Auto auch unterwegs laden, brauchen Sie ein passendes Typ-2-Ladekabel.

Wie lange lädt der Range Rover Evoque P300e?

Auf dem Papier ist die Rechnung einfach: 11,5 kWh nutzbarer Akku geteilt durch 7 kW ergeben gut anderthalb Stunden. In der Praxis rechnen Sie mit Ladeverlusten und kommen auf rund zwei Stunden. Land Rover gibt für 80 Prozent etwa eineinhalb Stunden an einer 7-kW-Wallbox an. Wer abends ansteckt, hat den Wagen lange vor dem nächsten Tag voll.

An einer normalen Steckdose mit mobilem Ladegerät liegen nur rund 2,3 kW an, dieselbe Ladung dauert dort also über fünf Stunden. Ungewöhnlich für einen Plug-in-Hybrid: Der Evoque lädt auch am DC-Schnelllader. Mit rund 32 kW ist der Akku unterwegs in etwa einer halben Stunde zu 80 Prozent gefüllt.

In Deutschland darf nur ein Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Die Wallbox müssen Sie außerdem anmelden: Bis 11 kW genügt eine Meldung beim Netzbetreiber, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers. Beide hier besprochenen Varianten bleiben bei der einfachen Meldung. Wallbox Discounter arbeitet in Deutschland mit einem festen Installationspartner zusammen, bei dem Sie über die Seite Installation ein kostenloses Angebot anfordern können. Buchen können Sie die Installation nur in den Niederlanden und in Flämisch-Belgien.

Andere Varianten des Range Rover Evoque

Wallbox Discounter hat auch Ladeinformationen zu den anderen Varianten des Range Rover Evoque:

Häufig gestellte Fragen

Braucht der Range Rover Evoque P300e einen Dreiphasenanschluss?

Nein. Der Evoque P300e lädt einphasig mit höchstens 7 kW, ein einphasiger Anschluss reicht ihm also. Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox funktioniert ebenfalls, lädt ihn aber langsamer: Er nutzt nur eine der drei Phasen und kommt damit auf 3,7 kW statt 7 kW.

Lohnt sich eine Wallbox mit MID-Zähler bei einem Plug-in-Hybrid?

Das kann sich lohnen, nur nicht auf 7,4 kW. In unserem Sortiment beginnt der geeichte Zähler bei 11 kW. Sie wechseln das Leistungsniveau also wegen der Messung, nicht wegen der Geschwindigkeit. Für einen Dienstwagen ist das oft die richtige Wahl, weil Sie die geladenen Kilowattstunden belegen müssen. Geht es Ihnen nur um ein volles Auto am Morgen, passt die 7,4-kW-Wallbox besser.

Kann ich den Evoque P300e mit einem mobilen Ladegerät laden?

Ja. An einer normalen Steckdose lädt der Wagen mit rund 2,3 kW und braucht dafür über fünf Stunden. Als tägliche Lösung ist das unpraktisch, als Reserve für unterwegs dagegen sinnvoll. Zu Hause laden Sie mit einer festen Wallbox schneller und sicherer.