Tesla Model S Long Range: welche Wallbox passt am besten?

Der Tesla Model S Long Range lädt zu Hause mit maximal 11 kW, über einen dreiphasigen Anschluss und einen Typ-2-Stecker. Damit füllen Sie den großen Akku ganz entspannt über Nacht, und genau das passt zu einem Auto mit einer offiziellen Reichweite nach WLTP-Prüfzyklus von rund 634 Kilometern, das Sie meist zwischen zwei Fahrten nachladen. Die anderen Versionen finden Sie in unserer Übersicht der Wallboxen für den Tesla Model S und bei allen Tesla Wallboxen.

Für den Tesla Model S Long Range empfehlen wir eine Wallbox aus unserem 11-kW-Sortiment.

Die maximale AC-Ladeleistung Ihres eigenen Fahrzeugs prüfen Sie am sichersten in den Fahrzeugpapieren oder im Lade-Menü des Autos.

Ladespezifikationen des Tesla Model S Long Range

SpezifikationWert
Nutzbare Batteriekapazitätca. 95 kWh
Max. AC-Ladeleistung zu Hause11 kW
Reichweite (WLTP)ca. 634 km
Ladezeit mit einer 11-kW-Wallboxca. 8,5 Stunden
LadesteckerTyp 2
DC-Schnellladen am Superchargerbis zu 250 kW

Welche Wallbox passt zum Tesla Model S Long Range?

Zu Hause nimmt der Model S Long Range höchstens 11 kW auf. Eine stärkere Wallbox lädt dieses Auto nicht schneller, deshalb ist ein 11-kW-Modell bei einem dreiphasigen Hausanschluss die vernünftige Wahl. Weil eine volle Ladung des großen Akkus eine ganze Nacht dauert, lohnt sich der Blick auf einige Funktionen.

  • Eine Wallbox mit MID-Zähler: ein geeichter kWh-Zähler, der in die Wallbox eingebaut ist. So erfassen Sie den Ladestrom getrennt vom Haushaltsverbrauch. Fahren Sie den Wagen als Dienstwagen, ist diese geeichte Messung die Grundlage für die Dienstwagenabrechnung mit Ihrem Arbeitgeber oder Leasinggeber.
  • Eine Wallbox mit dynamischem Lastmanagement: Die Wallbox passt ihre Leistung an das an, was Ihr Hausanschluss gerade übrig hat, damit Ihr Hausanschluss auch bei einer langen Ladung nicht überlastet wird und die Hauptsicherung nicht auslöst.

Wenn Sie einfach eine unkomplizierte Lösung suchen, finden Sie bei unseren Wallboxen für Zuhause einen leichten Einstieg. Der Model S Long Range hat einen Typ-2-Anschluss wie die meisten Wallboxen, Sie laden zu Hause also direkt an der fest installierten Wallbox.

In Deutschland darf nur ein im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragener Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen. Jede Wallbox melden Sie vor der Inbetriebnahme bei Ihrem Netzbetreiber an; ab 12 kVA (Kilovoltampere, gerechnet über die Ladeeinrichtungen Ihrer gesamten Hausinstallation) brauchen Sie zusätzlich seine Zustimmung. Eine 11-kW-Wallbox liegt darunter und muss nur gemeldet werden.

Wie lange lädt der Tesla Model S Long Range?

An einer 11-kW-Wallbox dauert eine volle Ladung von fast leer bis voll gut 10 Stunden. Die reine Rechnung von rund 95 kWh geteilt durch 11 kW ergibt etwa 8,6 Stunden, in der Praxis kommen durch Ladeverluste aber mehr als eine Stunde hinzu. Schließen Sie das Auto abends an, ist es morgens wieder voll. Den großen Akku fahren Sie selten ganz leer, deshalb dauert das tägliche Nachladen meist deutlich kürzer. Auf langen Strecken nutzen Sie das Schnellladen am Supercharger mit bis zu 250 kW.

Weitere Versionen des Tesla Model S

Wallbox Discounter bietet auch Wallbox-Informationen zu den anderen Versionen des Tesla Model S:

Häufig gestellte Fragen

Braucht der Tesla Model S Long Range einen dreiphasigen Anschluss?

Für die vollen 11 kW ja. Das Auto lädt über drei Phasen, die volle Leistung erreichen Sie also nur an einem dreiphasigen Anschluss mit 16 A pro Phase, und dann ist der Akku in gut 10 Stunden wieder voll. Einphasig lädt das Auto mit bis zu 3,7 kW an 16 A oder mit bis zu 7,4 kW an 32 A, eine volle Ladung dauert dann deutlich länger. Beachten Sie dabei: Eine einphasige Wallbox über 4,6 kVA verlangt in Deutschland eine Symmetrieeinrichtung nach VDE-AR-N 4100, die eine zu ungleiche Belastung der Phasen verhindert.

Warum ist ein MID-Zähler für den Tesla Model S Long Range wichtig?

Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler, der Ihren Ladeverbrauch genau erfasst. Mit einem in die Wallbox eingebauten Zähler sehen Sie genau, wie viel Strom das Auto zu Hause lädt, getrennt vom übrigen Haushalt. Laden Sie einen Dienstwagen, rechnen Sie den Ladestrom auf dieser Grundlage mit Ihrem Arbeitgeber oder Leasinggeber ab. Je mehr Kilometer Sie mit Strom von zu Hause fahren, desto mehr Gewicht hat diese genaue Messung.