Wallbox für den Mercedes-Benz EQS: Übersicht nach Ausführung
Der Mercedes-Benz EQS ist die elektrische Luxuslimousine der Marke. Sein Akku hat rund 108 kWh nutzbare Kapazität, einer der größten seiner Klasse. Zu Hause laden Sie serienmäßig dreiphasig mit 11 kW. Dreiphasig heißt: Ihr Fahrzeug nutzt alle drei Außenleiter Ihres Hausanschlusses. Für einige Ausführungen bietet Mercedes zusätzlich einen 22-kW-Bordlader als Werksoption an. Gerade beim großen Akku verkürzt dieser Bordlader Ihre Ladezeit deutlich. Sehen Sie sich auch alle Mercedes Wallboxen in unserer Übersicht nach Modell an.
Für den Mercedes-Benz EQS empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.
Ausführungen des Mercedes-Benz EQS
Den EQS gibt es in mehreren Ausführungen mit derselben Akkuklasse. Sie unterscheiden sich im Antrieb und in der Reichweite. Zu jeder Ausführung finden Sie bei uns eine eigene Seite mit Wallbox-Empfehlung.
| Ausführung | Max. AC-Ladeleistung | Charakter | Ladeinformationen |
|---|---|---|---|
| EQS 450+ | 11 kW (22 kW optional) | Heckantrieb, größte Reichweite | Mercedes EQS 450+ |
| EQS 450 / 500 / 580 4MATIC | 11 kW (22 kW optional) | Allradantrieb, mehr Leistung | Mercedes EQS 450 / 500 / 580 4MATIC |
| EQS AMG 53 4MATIC+ | 11 kW (22 kW optional) | Sportliche Topausführung | Mercedes EQS AMG 53 4MATIC+ |
11 kW oder 22 kW laden für Ihren EQS?
Serienmäßig lädt jeder EQS mit 11 kW über einen dreiphasigen Typ-2-Anschluss. Damit ist der große Akku in etwa zehn Stunden wieder voll, genug für eine Nacht. Hat Ihr EQS den optionalen 22-kW-Bordlader? Dann halbiert sich die Ladezeit auf rund fünf Stunden. Das hilft, wenn Sie tagsüber zwischendurch nachladen oder günstige Nachtstunden nutzen. Die Werksoption unterscheidet sich je nach Ausführung und Baujahr. Prüfen Sie deshalb in Ihren Fahrzeugpapieren, welcher Bordlader verbaut ist.
Ohne diese Option nutzen Sie eine schnellere Wallbox nicht aus. Sehen Sie sich alle 11-kW-Wallboxen in unserem Sortiment an. Hat Ihr EQS den 22-kW-Bordlader, finden Sie bei uns auch 22-kW-Wallboxen.
Welche Wallbox passt zum Mercedes-Benz EQS?
In unserem Sortiment finden Sie Wallboxen mit eingebautem MID-Zähler. Ein MID-Zähler ist ein geeichter Stromzähler direkt in der Wallbox. Weil er in der Wallbox sitzt, bleibt Ihr Ladestrom vom übrigen Haushaltsverbrauch getrennt. Und weil er geeicht ist, ist diese Messung rechtlich verwertbar. Das ist die Grundlage für die Abrechnung mit dem Arbeitgeber oder der Leasinggesellschaft. Wallboxen mit MID-Zähler führen wir sowohl mit 11 kW als auch mit 22 kW.
Praktisch ist außerdem eine Wallbox mit App-Steuerung. Damit starten Sie Ladevorgänge bequem und sehen Ihren Verbrauch pro Sitzung, wie die meisten Wallboxen für zu Hause in unserem Sortiment.
Wie lange lädt der Mercedes-Benz EQS?
Mit rund 108 kWh nutzbarer Kapazität rechnen Sie die Ladezeit leicht aus. 108 kWh geteilt durch 11 kW ergibt etwa zehn Stunden für eine volle Ladung. Hat Ihr EQS den optionalen 22-kW-Bordlader, teilen Sie durch 22 kW. Dann kommen Sie auf rund fünf Stunden. Unterwegs lädt der EQS am Gleichstrom-Schnelllader mit etwa 200 kW. Der Akku geht damit in etwa einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent.
Andere Mercedes-Modelle bei Wallbox Discounter
Fahren Sie einen anderen elektrischen Mercedes? Für den großen Personentransporter der Marke haben wir ebenfalls eine Wallbox-Empfehlung:
Den Anschluss an Ihrem Zählerschrank darf in Deutschland nur ein eingetragener Elektrofachbetrieb ausführen. Er muss im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers stehen. Melden Sie die Wallbox außerdem nach § 19 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) bei Ihrem Netzbetreiber an. Bis 11 kW genügt diese Anmeldung. Für die 22-kW-Option brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers.
Die Installation bieten wir in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland an. Für Deutschland fordern Sie dafür ein kostenloses Angebot an. Österreich und die Schweiz fallen nicht unter unser Installationsangebot.
Häufig gestellte Fragen zum Mercedes-Benz EQS
Kann der Mercedes EQS mit 22 kW laden?
Anders als die meisten Elektroautos bietet Mercedes für den EQS einen 22-kW-Bordlader als Option an. Hat Ihr Fahrzeug diese Option nicht, laden Sie mit dem serienmäßigen 11-kW-Lader. Dann erreichen Sie auch an einer 22-kW-Wallbox nie mehr als 11 kW. Prüfen Sie deshalb zuerst die Spezifikationen Ihres Fahrzeugs.
Brauche ich eine Wallbox mit MID-Zähler?
Das hängt davon ab, ob Sie Ihren Ladestrom getrennt abrechnen möchten. Rechnen Sie mit dem Arbeitgeber oder der Leasinggesellschaft ab, brauchen Sie den geeichten Zähler: nur seine Messung ist rechtlich verwertbar. Laden Sie nur privat und rechnen Sie nichts ab, reicht eine Wallbox ohne diesen Zähler.


