Audi-Q8-e-tron-Sportback-55-quattro-Wallbox: welche passt am besten?

Der Audi Q8 e-tron Sportback 55 quattro fährt mit einem der größten Akkus im Elektro-Programm von Audi. 106 kWh netto stecken im Paket, brutto sind es 114 kWh. Gebaut wurde diese Ausführung von 02/2023 bis 02/2025, danach endete die Produktion. Serienmäßig lädt der Wagen zu Hause mit 11 kW Wechselstrom. Gegen Aufpreis gibt es einen zweiten Bordlader für 22 kW. Welche Audi Modelle es sonst noch gibt, zeigt unsere Übersicht der Wallboxen für alle Audi Modelle.

Für den Audi Q8 e-tron Sportback 55 quattro empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.

Zwei Ausstattungen lohnen sich bei diesem Auto besonders. Wer eine ganze Nacht am Stück lädt, will den Fortschritt am Handy sehen. Dafür gibt es unsere Wallboxen mit App-Steuerung. Dynamisches Lastmanagement wiederum misst laufend, wie viel Strom Ihr Haushalt gerade zieht, und regelt die Ladeleistung passend nach. Bei 106 kWh und einer normalen Hausanschlussleistung ist das keine Spielerei, sondern verhindert einfach ausgelöste Sicherungen. Passende Geräte finden Sie unter Wallboxen mit dynamischem Lastmanagement. Einen guten Einstieg ohne Vorwissen bietet unser Sortiment an Wallboxen für zu Hause.

Ladespezifikationen des Audi Q8 e-tron Sportback 55 quattro

SpezifikationWert
Batteriekapazität106 kWh nutzbar (114 kWh brutto), Baujahre 02/2023–02/2025
Max. AC-Ladeleistung (zu Hause)11 kW serienmäßig (22 kW optional)
Reichweite (WLTP)bis zu 600 km (487–600 km, je nach Ausführung und Rädern)
Ladezeit an einer 11-kW-Wallboxca. 11,5 Stunden (inklusive Ladeverluste)
Ladezeit an einer 22-kW-Wallboxca. 6 Stunden (inklusive Ladeverluste)
LadeanschlussCCS2-Kombianschluss vorn links, mit Typ-2-Anschluss für AC-Laden
DC-Schnellladenbis zu 170 kW

Welche Wallbox passt zum Audi Q8 e-tron Sportback 55 quattro?

Welche Wallbox für den Audi Q8 e-tron die richtige ist, entscheidet ein einziger Wert: der Strom pro Phase. Der Q8 e-tron Sportback 55 quattro der Baujahre 2023 bis 2025 lädt dreiphasig. Serienmäßig zieht er dabei 16 A pro Phase, und daraus ergeben sich 11 kW. Mehr nimmt der Wagen nicht an, auch nicht an einer 22-kW-Wallbox. Er begrenzt sich dort selbst. Eine 22-kW-Wallbox bringt diesem Auto also nichts zusätzlich.

Anders liegt der Fall beim optionalen zweiten Bordlader. Der zieht 32 A pro Phase und lädt mit vollen 22 kW. Das war eine kostenpflichtige Werksoption, kein Serienmerkmal. Zum zweiten Bordlader gehört immer eine zweite Ladeklappe auf der Beifahrerseite. Diese zweite Klappe trägt einen reinen Typ-2-Anschluss. Fehlt die zweite Klappe, hat Ihr Wagen die Option nicht. Zwei Klappen allein beweisen sie aber noch nicht. Im Zweifel klärt das ein Blick in die Fahrzeugpapiere oder die Bestellunterlagen. Umgekehrt gilt, dass so ein Wagen an einer 11-kW-Wallbox nur die halbe Geschwindigkeit erreicht.

Eine einseitige Netzbelastung, im Fachjargon Schieflast, entsteht bei drei Phasen nicht. Eine Symmetrieeinrichtung, die eine einseitige Belastung ausgleicht, brauchen Sie hier deshalb nicht. Anmelden müssen Sie die Wallbox trotzdem. Bis 11 kW genügt eine Anmeldung bei Ihrem Netzbetreiber. Darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers, so schreibt es die Niederspannungsanschlussverordnung (§19 NAV) vor. Wer die 22-kW-Route erwägt, sollte diesen Schritt von Anfang an einplanen. Dazu kommt die Leitung selbst. 22 kW verlangen 32 A auf jeder der drei Phasen. Ob Ihr Hausanschluss das hergibt, prüft der Elektrofachbetrieb vor Ort. Anschließen darf die Wallbox ohnehin nur ein Elektrofachbetrieb, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist.

Die Installation können Sie über Wallbox Discounter regeln lassen, und zwar in den Niederlanden, im flämischen Belgien und in Deutschland. Für Deutschland läuft das über ein kostenloses Angebot.

Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler in der Wallbox. Er erfasst Ihren Ladestrom getrennt vom übrigen Haushaltsverbrauch. So sehen Sie genau, was das Laden zu Hause gekostet hat. Für Dienstwagenfahrer ist das der entscheidende Punkt, denn nur geeichte Werte taugen dazu, die Ladekosten mit Arbeitgeber oder Leasinggeber abzurechnen. Eines sollten Sie dabei wissen: In unserem Sortiment sitzt dieser Zähler vor allem im 22-kW-Bereich. In der Kategorie Wallboxen mit MID-Zähler sehen Sie, wie schmal die Auswahl bei 11 kW ausfällt.

Für den Serienstand ist die Entscheidung damit klar. Vergleichen Sie in Ruhe unsere 11-kW-Wallboxen. Nur wenn Ihr Q8 e-tron Sportback den zweiten Bordlader an Bord hat, lohnt der Blick auf die 22-kW-Wallboxen.

Wie lange lädt der Audi Q8 e-tron Sportback 55 quattro?

Audi nennt für den Q8 e-tron Sportback 55 quattro der Baujahre 2023 bis 2025 zwei Werte. An einer 11-kW-Wallbox dauert eine Ladung von leer auf voll rund 11,5 Stunden. Mit dem optionalen 22-kW-Bordlader sind es rund 6 Stunden. Beide Zeiten enthalten die Verluste beim Umwandeln und das Abflachen der Ladekurve im oberen Bereich. Teilen Sie die 106 kWh deshalb nicht einfach durch die Ladeleistung. Dieses Ergebnis fällt rund 20 Prozent zu optimistisch aus.

In der Praxis laden Sie ohnehin selten von leer auf voll. Hängen Sie den Wagen abends mit 40 Prozent Restladung an die Wallbox, ist er lange vor dem Frühstück wieder voll. Achtung beim Vorgänger: der Audi e-tron Sportback 55 quattro von 2019 bis 2022 heißt fast gleich. Sein Akku fasst aber nur 86,5 kWh nutzbar, deshalb gelten diese Ladezeiten für ihn nicht.

Weitere Ausführungen und verwandte Audi Modelle

Wallbox Discounter hat auch Ladeinformationen zum Vorgänger und zur Einstiegsversion dieser Baureihe:

Häufig gestellte Fragen

Kann der Audi Q8 e-tron Sportback 55 quattro zu Hause mit 22 kW laden?

Nur mit dem optionalen zweiten Bordlader. Diese Werksoption kostet Aufpreis und bringt eine zweite Ladeklappe auf der Beifahrerseite mit. Serienmäßig zieht der Wagen 16 A pro Phase und lädt damit mit 11 kW. Daran ändert auch eine 22-kW-Wallbox nichts, denn das Auto begrenzt sich selbst. Für den Alltag reichen 11 kW bei diesem Akku problemlos aus. Über Nacht ist der Wagen zuverlässig voll.

Brauche ich eine Wallbox mit MID-Zähler?

Das hängt davon ab, ob Sie Ihre Ladekosten belegen müssen. Ein geeichter kWh-Zähler trennt den Ladestrom sauber vom Haushaltsverbrauch. Für die Abrechnung eines Dienstwagens mit Arbeitgeber oder Leasinggeber ist das die richtige Grundlage. Laden Sie rein privat, bleibt der MID-Zähler ein angenehmes Extra. Rechnen Sie damit, dass die Auswahl bei 11 kW klein ist und im 22-kW-Bereich deutlich größer.