Range Rover PHEV: welche Wallbox passt am besten?

Jeder Range Rover Plug-in-Hybrid lädt zu Hause einphasig, mit maximal rund 7 kW. Das ist für die Wahl Ihrer Wallbox wichtig, denn das Auto bestimmt die Obergrenze: Eine stärkere Wallbox lädt Ihren Range Rover nicht schneller. Für den Evoque, den Velar und die größeren Modelle Range Rover Sport und Range Rover wählen Sie deshalb eine Wallbox, die zu diesem einphasigen Ladeprofil passt, und nicht automatisch das stärkste Modell im Sortiment. Einen Überblick über alle Land Rover Wallboxen finden Sie ebenfalls bei uns.

Für den Range Rover PHEV empfehlen wir eine Wallbox aus unserem 7,4-kW-Sortiment.

Prüfen Sie die maximale AC-Ladeleistung Ihres Modells in Ihren Fahrzeugpapieren oder im Fahrzeugdisplay.

Ladedaten pro Modell des Range Rover PHEV

Die Plug-in-Modelle unterscheiden sich deutlich in der Akkugröße. Evoque und Velar haben einen kleinen Akku, der Range Rover Sport und der große Range Rover einen deutlich größeren. Die Ladeleistung ist bei allen Modellen vergleichbar: rund 7 kW an einem einphasigen Anschluss.

ModellAkkuMax. AC-Ladeleistung (zu Hause)Elektrische Reichweite (WLTP)Ladezeit mit 7 kW
Range Rover Evoque P300e15 kWhca. 7 kW (einphasig)ca. 55–60 kmca. 2 Stunden (inklusive Ladeverluste)
Range Rover Velar P400e17,1 kWh (ab Modelljahr 2024: 19,2 kWh)ca. 7 kW (einphasig)ca. 53–64 km (je nach Modelljahr)ca. 2,5 Stunden (inklusive Ladeverluste)
Range Rover Sport P440e / P460e38,2 kWh7 kW (einphasig)ca. 113 kmca. 5 Stunden (inklusive Ladeverluste)
Range Rover P440e / P460e38,2 kWh7 kW (einphasig)ca. 113 kmca. 5 Stunden (inklusive Ladeverluste)

Alle Modelle laden über einen Typ-2-Anschluss, den Standard in Europa. Möchten Sie Ihren Range Rover auch unterwegs oder bei anderen laden, brauchen Sie ein separates Typ-2-Ladekabel. Zu Hause laden Sie einfach über den festen Anschluss der Wallbox.

Welche Wallbox passt zu einem Range Rover PHEV?

Weil Ihr Range Rover zu Hause einphasig mit rund 7 kW lädt, haben Sie zwei Möglichkeiten, jeweils mit einer eigenen Konsequenz:

  • Eine einphasige 7,4-kW-Wallbox lädt das Auto mit voller Geschwindigkeit. Eine einphasige Wallbox über 4,6 kVA (in der Praxis etwa 4,6 kW) verlangt nach der Anschlussnorm VDE-AR-N 4100 allerdings eine Symmetrieeinrichtung, die eine Schieflast im Hausnetz verhindert. Schieflast heißt: Eine Phase wird deutlich stärker belastet als die anderen.
  • Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox braucht diese Einrichtung nicht. Sie liefert aber 16 A pro Phase, und der Range Rover nutzt nur eine davon. Er lädt dann mit 3,7 kW, also etwa halb so schnell. Dafür ist sie zukunftssicher, wenn Sie später ein Elektroauto fahren, das dreiphasig mit 11 kW lädt.

Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler, der genau erfasst, wie viel Strom Sie laden. Das ist etwa wichtig, wenn Sie die Ladekosten eines Dienstwagens mit Ihrem Arbeitgeber abrechnen. In unserem Sortiment hat keine einphasige 7,4-kW-Wallbox einen eingebauten MID-Zähler: Jede Wallbox mit MID-Zähler ist dreiphasig. An einer dreiphasigen 11-kW-Wallbox lädt Ihr Range Rover jedoch nur mit 3,7 kW. Wägen Sie also ab, ob Ihnen die geeichte Messung oder die volle Ladegeschwindigkeit wichtiger ist.

Wie lange lädt ein Range Rover PHEV?

Mit seinem 15-kWh-Akku ist der Evoque P300e mit 7 kW in rund 2 Stunden wieder voll, inklusive Ladeverlusten. Der Range Rover Sport P440e hat mit 38,2 kWh einen deutlich größeren Akku und braucht etwa 5 Stunden. Schließen Sie das Auto abends an, fahren Sie morgens immer voll geladen los, auch mit den großen Modellen. Unterwegs unterstützen die meisten Range Rover PHEVs zusätzlich DC-Schnellladen, bis 32 kW beim Evoque und bis 50 kW beim Sport, beim großen Range Rover und beim Velar ab Modelljahr 2024.

Weitere Versionen von Land Rover und Range Rover

Wallbox Discounter bietet auch Ladeinformationen für die anderen Plug-in-Modelle von Land Rover und Range Rover:

Häufig gestellte Fragen

Braucht ein Range Rover PHEV eine dreiphasige Wallbox?

Nein. Jeder Range Rover Plug-in-Hybrid lädt einphasig mit maximal rund 7 kW. Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox lädt ihn sogar langsamer, mit 3,7 kW, weil das Auto nur eine Phase nutzt. Eine einphasige 7,4-kW-Wallbox liefert die volle Geschwindigkeit, braucht oberhalb von 4,6 kVA aber eine Symmetrieeinrichtung.

Warum ist ein MID-Zähler für Ihre Wallbox wichtig?

Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler, der Ihren Ladeverbrauch genau erfasst. So können Sie zum Beispiel die Ladekosten eines Dienstwagens nachvollziehbar mit Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Leasinggesellschaft abrechnen. Unabhängig vom Zähler gilt bei der Installation: In Deutschland darf nur ein im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragener Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen. Jede Wallbox melden Sie vor der Inbetriebnahme bei Ihrem Netzbetreiber an; ab 12 kVA brauchen Sie zusätzlich seine Zustimmung, eine 7,4-kW-Wallbox bleibt darunter. Die Installation kann Wallbox Discounter in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland übernehmen, in Deutschland über ein kostenloses Angebot unseres Installationspartners.