Mitsubishi i-MiEV: welche Wallbox passt am besten?
Der Mitsubishi i-MiEV lädt zu Hause einphasig mit höchstens 3,7 kW. Diese Grenze setzt das Auto selbst: Das Bordladegerät des kompakten Stadtautos geht nicht höher, auch nicht an einer leistungsstarken Wallbox. Eine 11- oder 22-kW-Wallbox lädt den i-MiEV also keine Minute schneller. In Deutschland ist eine dreiphasige 11-kW-Wallbox trotzdem die passende Wahl, denn daran lädt der i-MiEV verlustfrei, und nur dreiphasige Modelle gibt es bei uns mit eingebautem MID-Zähler. Für alle anderen Modelle der Marke finden Sie Rat in unserer Übersicht zur Mitsubishi Wallbox.
Für den Mitsubishi i-MiEV empfehlen wir eine Wallbox aus unserem 11-kW-Sortiment.
Prüfen Sie in Ihren Fahrzeugpapieren oder im Display, mit welcher Ladeleistung Ihr i-MiEV lädt.
Ladedaten des Mitsubishi i-MiEV
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Batteriekapazität | 16 kWh (14,5 kWh nutzbar) |
| Max. AC-Ladeleistung zu Hause | 3,7 kW (1-phasig) |
| Reale Reichweite | ca. 85 km |
| Ladezeit mit 3,7 kW | ca. 4,5 Stunden von leer auf voll |
| Ladestecker | Typ 1 (J1772) |
| DC-Schnellladen | CHAdeMO, bis zu 40 kW |
Welche Wallbox passt zum Mitsubishi i-MiEV?
Warum eine 11-kW-Wallbox, wenn der i-MiEV ohnehin nur 3,7 kW aufnimmt? Eine einphasige 7,4-kW-Wallbox (32 A) bräuchte in Deutschland nach VDE-AR-N 4100 eine Symmetrieeinrichtung, denn die Regel greift bei einphasigen Wallboxen über 4,6 kVA (Kilovoltampere, die Anschlussleistung, hier grob gleich kW). Diese Schutzschaltung verhindert eine zu ungleiche Belastung der drei Phasen. Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox liefert dagegen 3 x 16 A. Der i-MiEV nutzt davon eine Phase und lädt verlustfrei mit seinen 3,7 kW, schneller wird er daran aber nicht.
Bei einer dreiphasigen Wallbox können Sie außerdem eine Variante mit eingebautem MID-Zähler wählen. Das ist ein geeichter, zertifizierter kWh-Zähler, der genau erfasst, wie viel Strom in Ihr Auto fließt, getrennt vom übrigen Haushaltsverbrauch. So wissen Sie genau, was das Laden zu Hause kostet. Jede Wallbox mit MID-Zähler in unserem Sortiment ist dreiphasig und passt damit zu unserer Empfehlung.
Laden Sie einen Dienstwagen, ist dieser Zähler zudem die Grundlage, um den Ladestrom mit Ihrem Arbeitgeber abzurechnen.
Der i-MiEV hat einen Typ-1-Anschluss. Wählen Sie deshalb eine Wallbox mit Typ-2-Steckdose statt mit fest angeschlagenem Typ-2-Kabel, und dazu einmalig ein Ladekabel von Typ 1 auf Typ 2. Danach laden Sie problemlos an Ihrer Wallbox für zu Hause.
Wie lange lädt der Mitsubishi i-MiEV?
Mit seiner nutzbaren Batterie von 14,5 kWh und einer Ladeleistung von 3,7 kW ist der i-MiEV in etwa 4,5 Stunden von leer auf voll, inklusive Ladeverlusten. Schließen Sie das Auto abends an, steht es morgens immer bereit. Eine schnellere Wallbox ändert daran nichts, denn das Auto begrenzt seine Ladeleistung selbst auf 3,7 kW.
Unterwegs nutzen Sie einen CHAdeMO-Schnelllader: Dort lädt der i-MiEV mit bis zu 40 kW, und in etwa 21 Minuten ist die Batterie zum größten Teil wieder gefüllt. Für zu Hause brauchen Sie keine CHAdeMO-Wallbox, denn CHAdeMO ist Gleichstrom-Schnellladen an öffentlichen Ladepunkten. Zu Hause lädt der i-MiEV mit Wechselstrom über seinen Typ-1-Anschluss.
Weitere Versionen und Modelle von Mitsubishi
Wallbox Discounter bietet auch Wallbox-Beratung für die anderen elektrischen Mitsubishi Modelle:
Häufig gestellte Fragen
Lädt der Mitsubishi i-MiEV mit einer 11-kW-Wallbox schneller?
Nein. Das Bordladegerät des i-MiEV geht nicht über 3,7 kW auf einer Phase hinaus. Eine 11- oder 22-kW-Wallbox liefert zwar mehr Leistung, aber das Auto nimmt davon nichts zusätzlich auf. Wir empfehlen in Deutschland trotzdem die 11-kW-Wallbox: Der i-MiEV lädt daran verlustfrei, eine einphasige 7,4-kW-Wallbox bräuchte hier eine Symmetrieeinrichtung, und nur dreiphasig gibt es bei uns die Wallbox mit MID-Zähler.
Warum ist ein MID-Zähler für den Mitsubishi i-MiEV wichtig?
Ein eingebauter, geeichter MID-Zähler erfasst genau, wie viel Strom Sie zu Hause laden, getrennt vom Haushaltsverbrauch. So sehen Sie bei jedem Ladevorgang, was der i-MiEV Sie wirklich kostet. Fahren Sie ihn als Dienstwagen, rechnen Sie den Ladestrom auf dieser Grundlage mit Ihrem Arbeitgeber ab.
Muss die Wallbox von einem Installateur angeschlossen werden?
Ja. In Deutschland darf nur ein Elektrofachbetrieb, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist, die Wallbox anschließen. Jede Wallbox melden Sie vor der Inbetriebnahme bei Ihrem Netzbetreiber an; über 12 kVA pro Anlage brauchen Sie zusätzlich seine Zustimmung. Eine 11-kW-Wallbox liegt darunter, hier genügt also die Meldung. Wallbox Discounter organisiert die Installation in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland über einen zertifizierten Partner; in Deutschland beginnt das mit einem kostenlosen Angebot.


