Opel Vivaro-e 75 kWh Wallbox: Welche passt am besten?

Der Opel Vivaro-e 75 kWh lädt zu Hause mit maximal 11 kW über einen Typ-2-Anschluss. Diese 11 kW entsprechen der maximalen AC-Ladeleistung des Fahrzeugs. Eine leistungsstärkere Wallbox lädt den Transporter daher nicht schneller. Für ein gewerblich genutztes Fahrzeug, das tagsüber unterwegs ist und nachts geladen wird, ist eine fest installierte 11-kW-Wallbox mit MID-Zähler eine logische Wahl. Fährst du eine andere Ausführung oder ein anderes Modell? Sieh dir dann unsere Übersicht aller Opel Wallboxen an.

Für den Opel Vivaro-e 75 kWh empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.

Ladespezifikationen des Opel Vivaro-e 75 kWh

SpezifikationWert
Batteriekapazität75 kWh brutto, ca. 68 kWh nutzbar
Max. AC-Ladeleistung zu Hause11 kW, dreiphasig
WLTP-Reichweitebis zu ca. 330 km
Ladezeit mit einer 11-kW-Wallboxca. 7 bis 7,5 Stunden
LadesteckerTyp 2 (Mennekes)
DC-SchnellladenCCS, bis zu ca. 100 kW

Die Daten gelten für den Vivaro-e 75 kWh, den Opel von 2020 bis Anfang 2024 angeboten hat. Bei einem neueren Fahrzeug können die Werte abweichen. Die Reichweite ist nach WLTP gemessen, dem in der EU vorgeschriebenen Prüfverfahren für Verbrauch und Reichweite.

Welche Wallbox passt zum Opel Vivaro-e 75 kWh?

Für die vollen 11 kW brauchen Sie einen dreiphasigen Anschluss. Einphasig lädt das serienmäßige Ladegerät mit 3,7 kW an 16 A oder mit 7,4 kW an 32 A. Einphasige Wallboxen über 4,6 kVA (Kilovoltampere, hier praktisch gleich 4,6 kW) brauchen in Deutschland eine Symmetrieeinrichtung nach VDE-AR-N 4100. Dieses Gerät verhindert eine zu hohe Schieflast zwischen den Phasen Ihres Hausnetzes.

Ältere oder importierte Fahrzeuge mit einphasigem 7,4-kW-Lader sind eine Ausnahme. Für sie gibt es zwei Möglichkeiten. Eine 11-kW-Wallbox braucht keine Symmetrieeinrichtung, liefert diesen Fahrzeugen aber nur 3,7 kW. Eine Wallbox aus unseren 7,4-kW-Wallboxen lädt sie mit voller Leistung, dafür mit Symmetrieeinrichtung.

Für einen Firmenwagen lohnt sich ein Blick auf den MID-Zähler. Das ist ein geeichter Stromzähler in der Wallbox. Er erfasst den zu Hause geladenen Strom getrennt von Ihrem Haushaltsverbrauch. So wissen Sie genau, was das Laden kostet. Diese Messung ist auch die Grundlage für die Dienstwagenabrechnung mit Ihrem Arbeitgeber.

Bei 11 kW ist die Auswahl an Wallboxen mit MID-Zähler bei uns noch klein. Deutlich mehr Modelle mit MID-Zähler gibt es mit 22 kW. Am Vivaro-e lädt eine solche Wallbox weiterhin mit 11 kW. Beachten Sie, dass Sie für eine Wallbox über 11 kW eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers brauchen.

Laden mehrere Transporter auf einem Firmengelände, verteilt eine Wallbox mit dynamischem Lastmanagement die verfügbare Leistung automatisch. Diese Funktion heißt auch Load Balancing und schützt Ihren Hausanschluss vor Überlastung. Für Betriebe mit mehreren Ladepunkten gibt es unsere Ladestationen für Unternehmen. Laden Sie den Vivaro-e vor dem eigenen Haus, finden Sie das passende Modell bei unseren Wallboxen für zu Hause.

Eine Wallbox mit fest angeschlagenem Kabel lädt den Vivaro-e direkt. Wählen Sie ein Modell mit Steckdose, brauchen Sie auch zu Hause ein Typ-2-Ladekabel. Dieses Kabel nutzen Sie dann auch unterwegs an öffentlichen Ladepunkten.

Wie lange lädt der Opel Vivaro-e 75 kWh?

Die Ladezeit berechnen Sie mit der nutzbaren Batteriekapazität geteilt durch die Ladeleistung. Bei 68 kWh und 11 kW kommen Sie rechnerisch auf gut 6 Stunden von leer bis voll. Laut Hersteller sind es rund 7 Stunden, weil beim Laden etwas Energie verloren geht. Das passt gut in eine Nacht.

An einer einphasigen Leitung mit 16 A sinkt die Leistung auf 3,7 kW. Eine volle Ladung dauert dann rechnerisch rund 18 Stunden, in der Praxis rund 22 Stunden. Mit 32 A auf einer Phase sind es 7,4 kW und rund 11 Stunden. Für einen Transporter mit vielen Kilometern pro Tag ist dreiphasiges Laden daher kein Luxus, sondern die Voraussetzung. Unterwegs lädt der Vivaro-e an einer DC-Schnellladesäule mit bis zu 100 kW. Laut Opel dauert das Laden auf 80 Prozent dort rund 45 Minuten.

Andere Ausführungen und Modelle von Opel

Wallbox Discounter bietet auch Informationen zu anderen elektrischen Opel Transportern und Pkw:

 

Häufig gestellte Fragen

Braucht der Opel Vivaro-e 75 kWh einen dreiphasigen Anschluss?

Für die vollen 11 kW ja. Nur mit drei Phasen lädt der Vivaro-e mit voller Geschwindigkeit. Einphasig lädt er mit 3,7 kW an 16 A oder mit 7,4 kW an 32 A. Für einen Transporter mit vielen Kilometern ist das oft zu langsam.

Warum ist ein MID-Zähler für den Vivaro-e wichtig?

Ein MID-Zähler misst Ihren Ladestrom mit einem geeichten Zähler, getrennt vom Haushaltsstrom. So sehen Sie genau, was das Laden zu Hause kostet. Fahren Sie den Vivaro-e als Firmenwagen, belegen Sie mit diesen Werten den geladenen Strom gegenüber Ihrem Arbeitgeber. Wir empfehlen deshalb eine Wallbox mit MID-Zähler.

Muss ein Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen?

Ja. In Deutschland darf nur ein Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Melden Sie die Wallbox vor der Inbetriebnahme bei Ihrem Netzbetreiber an (§19 NAV). Bis 11 kW genügt diese Anmeldung. Darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers. Wir organisieren die Installation in Deutschland, in den Niederlanden und im flämischen Teil Belgiens. In Deutschland fragen Sie dafür ein kostenloses Angebot bei uns an.