Toyota Proace 75 kWh Verso/Shuttle Wallbox: Welche passt am besten?
Der Toyota Proace 75 kWh Verso/Shuttle lädt zu Hause serienmäßig einphasig mit 7,4 kW. Ein dreiphasiges Bordladegerät mit 11 kW gibt es gegen Aufpreis. Welche Variante in Ihrem Fahrzeug steckt, entscheidet über die Ladezeit und über die passende Wallbox. Prüfen Sie das vor dem Kauf in Ihren Fahrzeugpapieren. Möchten Sie breiter vergleichen? Sehen Sie sich unsere Übersicht aller Wallboxen für Toyota an. Ohne die 11-kW-Option lädt der Bus an einer dreiphasigen Wallbox langsamer als an einer einphasigen. Warum das trotzdem die richtige Wahl ist, lesen Sie weiter unten.
Für den Toyota Proace Verso empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.
Ladespezifikationen des Toyota Proace 75 kWh Verso/Shuttle
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Nutzbare Batteriekapazität | 68 kWh |
| Max. AC-Ladeleistung (Serie) | 7,4 kW, einphasig mit 32 A |
| Max. AC-Ladeleistung (Aufpreisoption) | 11 kW, dreiphasig mit 3 x 16 A |
| Ladezeit an einer 7,4-kW-Wallbox (Serienfahrzeug) | ca. 11 Stunden, inkl. Ladeverluste |
| Ladezeit an einer 11-kW-Wallbox (mit Aufpreisoption) | ca. 7,5 Stunden, inkl. Ladeverluste |
| Ladezeit an einer 11-kW-Wallbox (Serienfahrzeug, 3,7 kW) | ca. 22 Stunden, inkl. Ladeverluste |
| Ladeanschluss | Typ 2 (Mennekes) |
Die passende Wallbox für den Toyota Proace Verso
In Deutschland gibt die Netzanschlussnorm VDE-AR-N 4100 den Ausschlag. Wer einphasig mehr als 4,6 kVA aus dem Netz zieht, belastet die drei Phasen ungleich. Gemeint sind damit mehr als rund 4,6 kW auf einer einzigen Phase. Ab dieser Grenze verlangt der Netzbetreiber eine Symmetrieeinrichtung, also eine Technik, die diese Schieflast begrenzt. Das Serienfahrzeug zieht einphasig 7,4 kVA und liegt damit klar darüber.
Deshalb empfehlen wir für den Proace Verso eine dreiphasige 11-kW-Wallbox. Sie verteilt die Last gleichmäßig und braucht keine Symmetrieeinrichtung. Außerdem wächst sie mit: Haben Sie die 11-kW-Option bestellt, lädt der Bus in rund 7,5 Stunden voll.
Diesen Vorteil erkaufen Sie sich beim Serienfahrzeug allerdings mit Zeit. Eine 11-kW-Wallbox liefert 16 A pro Phase. Ein einphasig ladendes Auto nimmt davon nur 3,7 kW ab und braucht dann rund 22 Stunden. An einer einphasigen 7,4-kW-Wallbox wären es etwa 11 Stunden. Diese Lösung setzt aber eine Symmetrieeinrichtung voraus. Lassen Sie von Ihrem Elektrofachbetrieb prüfen, was Ihr Hausanschluss hergibt. Eine Wallbox mit mehr Leistung umgeht die Anforderung nicht, denn entscheidend ist die tatsächliche einphasige Abnahme.
Drei Funktionen lohnen sich bei diesem Bus besonders. Eine Wallbox mit dynamischem Lastmanagement misst laufend, wie viel Strom das Haus gerade verbraucht, und regelt die Ladeleistung passend herunter. Bei einer großen Batterie und langen Ladevorgängen verhindert das ausgelöste Sicherungen. Eine Wallbox mit App zeigt Ihnen den Ladestand und startet den Ladevorgang zu günstigen Zeiten. Haben Sie eine Photovoltaikanlage, ist eine Wallbox mit Überschussladen die dritte sinnvolle Wahl.
Einen Überblick über alle Modelle finden Sie in unserer Kategorie Wallbox für zu Hause. Bitte beachten Sie: Den Anschluss hinter dem Zählerschrank darf in Deutschland nur ein Elektrofachbetrieb ausführen, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Melden Sie die Wallbox außerdem vor der Installation bei Ihrem Netzbetreiber an (§19 NAV). Bis 11 kW genügt eine Anmeldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers. Die Installation über ein kostenloses Angebot können Sie bei uns anfragen. Wir vermitteln die Installation in Deutschland, den Niederlanden und im flämischen Teil Belgiens.
Ladezeiten des Toyota Proace Verso im Überblick
Die Ladezeit hängt von zwei Dingen ab: vom Bordladegerät im Auto und von der Wallbox an der Wand. Der kleinere Wert entscheidet. Mit 68 kWh nutzbarer Batterie ergeben sich diese Zeiten, jeweils inklusive Ladeverluste:
- An einer 7,4-kW-Wallbox lädt das Serienfahrzeug in rund 11 Stunden voll.
- Mit der 11-kW-Option und einer dreiphasigen Wallbox sind es rund 7,5 Stunden.
- Steckt das Serienfahrzeug an einer 11-kW-Wallbox, nimmt es nur 3,7 kW ab. Dann dauert es rund 22 Stunden.
- An einer Haushaltssteckdose mit 2,3 kW brauchen Sie über 35 Stunden. Das ist nur eine Notlösung.
Eine volle Ladung über Nacht schaffen Sie also nur mit der 11-kW-Option. Planen Sie beim Serienfahrzeug lieber mit einer längeren Standzeit oder laden Sie regelmäßig nach, statt die Batterie ganz leer zu fahren.
Der Proace Verso nutzt einen Typ-2-Anschluss, wie die meisten modernen Wallboxen. Ein separates Typ-2-Ladekabel brauchen Sie nur unterwegs an öffentlichen Ladepunkten. Zu Hause laden Sie über das feste Kabel oder die Steckdose der Wallbox.
Weitere Ausführungen des Toyota Proace
Wallbox Discounter berät Sie auch zur anderen Ausführung des Toyota Proace:
- Toyota Proace 50 kWh City Verso / Verso / Shuttle, mit kleinerer Batterie und kürzerer Ladezeit.
Häufig gestellte Fragen
Braucht der Toyota Proace Verso einen dreiphasigen Anschluss?
Zwingend ist er nicht, sinnvoll aber schon. Das Serienfahrzeug lädt einphasig mit 7,4 kW. Diese Abnahme liegt über der Grenze von 4,6 kVA und verlangt an einer einphasigen Wallbox eine Symmetrieeinrichtung. Ein dreiphasiger Anschluss löst das Problem ohne Zusatztechnik. Haben Sie die 11-kW-Option bestellt, nutzen Sie damit außerdem die volle Ladeleistung. Ihr Elektrofachbetrieb sagt Ihnen, ob Ihr Hausanschluss dreiphasig ausgelegt ist.
Warum ist ein MID-Zähler beim Toyota Proace Verso sinnvoll?
Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler in der Wallbox. Er zeigt genau, wie viel Strom zu Hause in den Bus geflossen ist. Das hilft Ihnen beim Rechnen mit den eigenen Ladekosten. Und wenn Sie den Verbrauch mit einem Arbeitgeber oder einer Leasinggesellschaft abrechnen, haben Sie eine belastbare Zahl. Eine offene Frage bleibt die Auswahl: In unserer Kategorie Wallbox mit MID-Zähler gibt es auf 11 kW derzeit nur ein einziges Modell. Wenn Ihnen der geeichte Zähler wichtig ist, sprechen Sie uns vorher an.


