Mini Cooper SE Countryman Wallbox: welche passt am besten?

Der Mini Cooper SE Countryman ist ein Plug-in-Hybrid. Er lädt zu Hause einphasig mit maximal 3,7 kW über einen Typ-2-Anschluss. Die nutzbare Batterie fasst 7,6 kWh, eine volle Ladung dauert damit rund 2,5 Stunden. Die Ladegeschwindigkeit bestimmt also das Auto, nicht die Wallbox.

Wir empfehlen trotzdem eine dreiphasige Wallbox mit 11 kW. Dreiphasig heißt: Die Wallbox verteilt die Last auf drei Leitungen statt auf eine. Sie lädt diesen Mini genauso schnell wie eine einphasige 7,4-kW-Wallbox. In Deutschland kommt sie dabei ohne Zusatztechnik am Hausanschluss aus. Eine Übersicht aller Wallboxen für Mini hilft Ihnen beim Vergleich der Modelle.

Für den Mini Cooper SE Countryman empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an dreiphasigen Ladestationen mit 11 kW.

Ladedaten des Mini Cooper SE Countryman

SpezifikationWert
FahrzeugtypPlug-in-Hybrid (ALL4)
Nutzbare Batteriekapazität7,6 kWh
Max. Ladeleistung AC (zu Hause)3,7 kW (einphasig)
Ladezeit an der Wallboxca. 2,5 Stunden (inkl. Ladeverluste)
LadeanschlussTyp 2 (Mennekes)
DC-SchnellladenNicht verfügbar

Warum eine stärkere Wallbox nicht schneller lädt

Der Mini Cooper SE Countryman nimmt nie mehr als 3,7 kW auf. Das gilt für jede Wallbox, die darunter hängt. Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox liefert 16 A pro Phase, also 3,7 kW auf einer einzelnen Phase. Genau so viel zieht dieser Mini auch aus einer einphasigen 7,4-kW-Wallbox. Beide laden ihn also gleich schnell.

Mehr Leistung bringt Ihnen bei diesem Auto keine Minute Zeitgewinn. Warum wir trotzdem zu 11 kW raten, liegt an einer deutschen Vorschrift. Eine einphasige 7,4-kW-Wallbox wäre günstiger, hat in Deutschland aber einen Haken.

Einphasig darf eine Wallbox nur bis 4,6 kVA ohne Symmetrieeinrichtung laufen (VDE-AR-N 4100). kVA ist dabei die Leistung, die Ihr Anschluss bereitstellen muss. Eine einphasige 7,4-kW-Wallbox liegt darüber und verlangt diese Zusatzeinrichtung. Dreiphasig mit 11 kW umgehen Sie das, bei gleicher Ladezeit. Ob eine einphasige Lösung bei Ihnen trotzdem infrage kommt, beurteilt Ihr Elektrofachbetrieb.

Ein dreiphasiger Hausanschluss ist in Deutschland ohnehin der Normalfall, diese Bedingung kostet Sie also selten etwas. Als Nebeneffekt sind Sie für ein nächstes, rein elektrisches Auto gerüstet. Viele Modelle laden dreiphasig mit 11 kW.

Die passende Wallbox für den Mini Cooper SE Countryman

Weil die Ladegeschwindigkeit feststeht, entscheidet nicht die Leistung, sondern die Ausstattung. Drei Funktionen lohnen sich bei diesem Plug-in-Hybrid besonders.

  • App-Steuerung. Mit einer Wallbox mit App-Steuerung starten Sie die Ladung in den günstigen Nachtstunden. Bei einer Batterie dieser Größe ist der Wagen bis zum Morgen längst voll.
  • Überschussladen. Haben Sie eine Photovoltaikanlage, passt eine Wallbox für Überschussladen gut zu diesem Auto. Sie nutzt dann nur den Solarstrom, den Sie gerade nicht im Haus verbrauchen. 3,7 kW erreicht schon eine kleine Anlage an einem sonnigen Tag.
  • Dynamisches Lastmanagement. Ist Ihr Hausanschluss knapp bemessen, hilft dynamisches Lastmanagement. Die Wallbox passt ihre Leistung dann laufend an den übrigen Verbrauch im Haus an.

Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler in der Wallbox. Er zeigt Ihnen genau, wie viel Strom zu Hause ins Auto geflossen ist. Das ist praktisch, wenn Sie mit dem Arbeitgeber abrechnen, aber ebenso, wenn Sie einfach Ihre Ladekosten kennen möchten. Bei 7,4 kW finden Sie diese Funktion in unserem Sortiment nicht, denn alle Wallboxen mit MID-Zähler sind dreiphasig. Ab 11 kW gibt es sie, bisher allerdings nur in einem einzigen Modell.

Welche Modelle diese Funktionen mitbringen, vergleichen Sie bei den 11-kW-Wallboxen in unserem Sortiment. Der Mini Cooper SE Countryman nutzt einen Typ-2-Anschluss. An einer Wallbox mit Steckdose brauchen Sie deshalb ein Typ-2-Ladekabel, um das Auto anzuschließen. Einen breiteren Einstieg bietet unsere Übersicht der Wallboxen für zu Hause, dort filtern Sie nach Leistung und Ausstattung.

Ladezeiten des Mini Cooper SE Countryman im Überblick

Die Rechnung ist einfach. 7,6 kWh geteilt durch 3,7 kW ergibt gut zwei Stunden. Rechnen Sie die Ladeverluste dazu, landen Sie bei rund 2,5 Stunden für eine volle Ladung. Wer abends ansteckt, startet am Morgen mit voller Batterie.

An einer Haushaltssteckdose mit 2,3 kW dauert es länger, ungefähr dreieinviertel Stunden. Auch das passt in eine Nacht. Für den Alltag bleibt die Wallbox die bessere Wahl, weil sie dauerhaft für diese Leistung ausgelegt ist.

Weitere Mini-Modelle bei Wallbox Discounter

Fahren Sie keinen Plug-in-Hybrid, sondern einen rein elektrischen Mini? Achten Sie auf den Namen, die Modelle klingen ähnlich. Der vollelektrische Mini Countryman SE ALL4 hat eine deutlich größere Batterie und lädt dreiphasig mit 11 kW. Für ihn gelten andere Ladezeiten und eine andere Empfehlung. Alle Ausführungen finden Sie auf der Seite mit sämtlichen Wallboxen für Mini.

Häufig gestellte Fragen

Braucht der Mini Cooper SE Countryman eine dreiphasige Wallbox?

Nein. Das Auto lädt einphasig mit 3,7 kW, und das schafft jeder normale Hausanschluss. Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox dürfen Sie trotzdem wählen. Schneller lädt dieser Plug-in-Hybrid dadurch aber nicht. Der Vorteil liegt woanders: Dreiphasig vermeiden Sie die Symmetrieeinrichtung, die eine einphasige 7,4-kW-Wallbox in Deutschland verlangt. Und Sie sind für ein nächstes, rein elektrisches Auto gerüstet.

Brauche ich eine Wallbox mit MID-Zähler?

Das hängt davon ab, ob Sie Ihren Ladestrom genau nachweisen möchten. Ein MID-Zähler misst geeicht, wie viel Strom zu Hause ins Auto geht. In unserem Sortiment beginnt der MID-Zähler bei 11 kW, dort bisher in einem einzigen Modell. Bei 7,4 kW fehlt diese Funktion, denn alle Wallboxen mit MID-Zähler sind dreiphasig.

Muss ich die Wallbox installieren lassen?

Ja. In Deutschland darf nur ein Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Anmelden müssen Sie die Wallbox ebenfalls. Bis 11 kW genügt eine Anmeldung beim Netzbetreiber, darüber brauchen Sie zusätzlich seine Genehmigung (§19 NAV). Die Installation bieten wir in den Niederlanden, in Flandern und in Deutschland an. Für Deutschland erhalten Sie von uns ein kostenloses Angebot für die Installation. Sie bestellen sie also nicht direkt mit, sondern fragen sie zuerst an.