Mercedes EQA 250+: Welche Wallbox passt am besten?

Der Mercedes EQA 250+ lädt zu Hause mit maximal 11 kW über einen Typ-2-Anschluss. Diese eine Zahl entscheidet, welche Wallbox für Sie sinnvoll ist. Eine 11-kW-Wallbox holt die volle Ladeleistung aus diesem EQA heraus. Eine stärkere 22-kW-Wallbox bringt Ihnen keinen Vorteil. Möchten Sie die anderen Ausführungen vergleichen? Unsere Übersicht aller Mercedes-Benz Wallboxen zeigt sie nebeneinander.

Für den Mercedes EQA 250+ empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.

Ladedaten des Mercedes EQA 250+

AngabeWert
Nutzbare Akkukapazität70,5 kWh
Max. AC-Ladeleistung (zu Hause)11 kW (dreiphasig)
Reichweite (WLTP)bis zu ca. 560 km
Ladezeit an einer 11-kW-Wallboxca. 7,5 Stunden, inklusive Ladeverluste
LadeanschlussTyp 2
DC-Schnellladenbis 100 kW

Welche Wallbox passt zum Mercedes EQA 250+?

Weil der EQA 250+ bis zu 11 kW aufnimmt, ist eine 11-kW-Wallbox die vernünftige Wahl. Sie nutzen die volle Leistung, ohne für eine 22-kW-Version zu zahlen, die das Auto nie abruft. Damit entscheiden die Funktionen, und die erste davon ist der Zähler.

Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler, der genau erfasst, wie viel Strom ins Auto fließt. Er trennt Ihren Ladestrom vom übrigen Haushaltsverbrauch. Genau das brauchen Sie für die Abrechnung mit Arbeitgeber oder Leasinggeber, und privat wissen Sie damit, was Sie fürs Laden ausgeben. In unserem Sortiment gibt es solche Wallboxen, bei 11 kW sind sie aber in der Minderheit. Filtern Sie deshalb gezielt auf Wallboxen mit MID-Zähler.

Zwei weitere Funktionen lohnen sich bei diesem Akku. Ein 70,5-kWh-Akku zieht seine 11 kW über den größten Teil der Nacht. Deshalb ist Lastmanagement nützlich. Die Wallbox misst, wie viel Strom im Zählerschrank frei ist, und regelt sich herunter, statt die Sicherung auszulösen. Modelle mit dieser Funktion stehen unter Wallboxen mit dynamischem Lastmanagement.

Mit App-Steuerung legen Sie die Startzeit fest und verfolgen den Ladevorgang am Telefon. Solche Geräte finden Sie unter Wallboxen mit App. Ist es Ihre erste Wallbox, dann sind unsere Wallboxen für zu Hause der einfachste Einstieg.

Alle 11-kW-Wallboxen finden Sie in unserem Sortiment.

Wie lange lädt der Mercedes EQA 250+?

An einer 11-kW-Wallbox rechnen Sie mit rund 7,5 Stunden für eine volle Ladung. Der Akku fasst 70,5 kWh, und durch Ladeverluste liegt die reale Zeit etwas über der reinen Rechnung. In der Praxis laden Sie vor allem nachts nach, sodass Sie morgens mit vollem Akku losfahren. Steht nur eine Phase zur Verfügung, lädt der EQA 250+ deutlich langsamer. Für tägliches Nachladen reicht das meist, für eine volle Ladung in einer Nacht nicht.

Der EQA 250+ hat einen Typ-2-Anschluss, wie die meisten modernen Wallboxen. Ein passendes Typ-2-Ladekabel brauchen Sie nur an einer öffentlichen Ladesäule ohne festes Kabel. Zu Hause laden Sie über den Anschluss der Wallbox.

Andere Ausführungen des Mercedes EQA

Wallbox Discounter hat auch Ladeinformationen zur anderen Ausführung des Mercedes EQA:

Fahren Sie ein anderes Mercedes EQ-Modell? Dann lohnt auch ein Blick auf die Ladeinformationen zum verwandten Mercedes EQB 250+, dem geräumigeren SUV aus derselben EQ-Familie.

Häufig gestellte Fragen

Braucht der Mercedes EQA 250+ einen dreiphasigen Anschluss?

Für die vollen 11 kW ja. Steht nur eine Phase zur Verfügung, lädt der EQA 250+ deutlich langsamer. In Deutschland darf ausschließlich ein im Installateurverzeichnis eingetragener Elektrofachbetrieb den Anschluss herstellen. Melden Sie die Wallbox außerdem vorab bei Ihrem Netzbetreiber an. Bis 11 kW genügt diese Meldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung.

Warum ist ein MID-Zähler beim EQA 250+ wichtig?

Ohne geeichten Zähler haben Sie keinen belastbaren Nachweis Ihrer Ladekosten. Für die Abrechnung mit Arbeitgeber oder Leasinggeber ist er deshalb Pflicht. Privat ist er die einzige Zahl, auf die Sie sich wirklich verlassen können. Eine Wallbox ohne diesen Zähler ist günstiger, liefert Ihnen diesen Nachweis aber nicht.

Kann ich den EQA 250+ auch mit einem mobilen Ladegerät laden?

Das geht, aber eine normale Steckdose liefert nur etwa 2,3 kW. Für einen Akku von 70,5 kWh ist das sehr langsam. Ein mobiles Ladegerät ist deshalb vor allem als Notlösung oder unterwegs praktisch. Zu Hause ist eine feste 11-kW-Wallbox deutlich sinnvoller.