Wallbox für den Ford Kuga PHEV: Welche passt am besten?

Der Ford Kuga PHEV ist ein Plug-in-Hybrid. Er hat einen Benzinmotor und dazu eine 14,4-kWh-Batterie, die Sie an der Steckdose laden. Sein Bordladegerät nimmt höchstens 3,6 kW Wechselstrom (AC) einphasig auf, also über eine einzige Phase Ihres Hausanschlusses. Diese Grenze ist bewusst gesetzt: das Auto zieht nie mehr, egal an welcher Wallbox es hängt. Geschwindigkeit ist hier also kein Kaufargument. Bei Ford liegen die Ladegrenzen weit auseinander, und unsere Übersicht der Ford Wallboxen führt die Modelle einzeln auf.

Für den Ford Kuga PHEV empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.

Ladedaten des Ford Kuga PHEV

AngabeWert
Akkukapazität14,4 kWh
Max. AC-Ladeleistung (zu Hause)3,6 kW (einphasig)
Elektrische Reichweite (WLTP)ca. 66 km
Ladezeit an einer Wallbox zu Hauseca. 4 Stunden (von leer bis voll)
LadeanschlussTyp 2
DC-Schnellladennicht verfügbar

Wie lange lädt der Ford Kuga PHEV?

Die Rechnung ist einfach: 14,4 kWh geteilt durch 3,6 kW ergibt rund 4 Stunden von ganz leer bis voll. In der Praxis starten Sie selten bei null, deshalb ist der Kuga meist nach zwei bis drei Stunden wieder voll. Hängen Sie ihn abends an, dann lädt er über Nacht voll. Den Benzinmotor brauchen Sie dann nur für die längeren Strecken.

Eine stärkere Wallbox verkürzt das nicht. Die Grenze sitzt im Auto und nicht in der Wand. Der Gewinn liegt also im Laden zu günstigen Zeiten, nicht in mehr Kilowatt.

Welche Wallbox passt zum Ford Kuga PHEV?

Weil der Kuga PHEV nur 3,6 kW aufnimmt, haben die Wallboxen unseres Sortiments alle Leistung übrig. Für die empfohlenen 11-kW-Modelle lohnt sich eine Erklärung, denn das sind dreiphasige Geräte mit 3 x 16 Ampere (A). Ein einphasig ladendes Auto nimmt davon eine Phase ab, also 16 A. Genau dafür ist der Kuga mit seinen 3,6 kW gebaut. Eine 11-kW-Wallbox kostet ihn also keine Geschwindigkeit und bleibt nützlich, wenn Ihr nächstes Auto rein elektrisch fährt.

Anmelden müssen Sie die Wallbox trotzdem. Nach Paragraf 19 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) genügt bis 11 kW eine Anmeldung beim Netzbetreiber, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung. Die Empfehlung liegt hier genau auf dieser Grenze, eine Anmeldung reicht also, solange Sie bei 11 kW bleiben.

Ist die Leistung geklärt, entscheidet der Zähler im Gerät. Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler in der Wallbox, der Ihren Ladestrom getrennt vom übrigen Haushalt erfasst. Weil er geeicht ist, gilt dieser Wert als belastbare Grundlage. Genau darauf kommt es bei der Abrechnung mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft an. Sie finden diesen Zähler in unseren Wallboxen mit MID-Zähler, sowohl im 11-kW- als auch im 22-kW-Bereich.

Zwei Funktionen lohnen sich zusätzlich. Beim dynamischen Lastmanagement, auch load balancing genannt, misst die Wallbox den Verbrauch des restlichen Hauses. Steigt der Bedarf, senkt sie die Ladeleistung, damit Ihr Hausanschluss nicht überlastet wird. Das leisten unsere Wallboxen mit dynamischem Lastmanagement.

Bei einem Plug-in-Hybrid laden Sie außerdem oft und kurz. Mit unseren Wallboxen mit App verfolgen und planen Sie den Ladevorgang vom Telefon aus.

Wissen Sie noch nicht, welche Ausstattung Sie brauchen? Unsere Wallboxen für zu Hause sind der einfachste Einstieg, denn das ist die Kategorie für Einfahrt und Garage.

Der Kuga PHEV lädt über einen Typ-2-Anschluss, genau wie die empfohlenen 11-kW-Wallboxen. Zu Hause laden Sie direkt über die Wallbox, über ihr fest angeschlagenes Kabel oder über eine Typ-2-Steckdose am Gerät. Ein eigenes Typ-2-Ladekabel brauchen Sie nur unterwegs.

Brauchen Sie einen MID-Zähler für den Ford Kuga PHEV?

Zum Laden selbst nicht, für die Abrechnung schon, und beim Vermieter gilt dasselbe wie beim Arbeitgeber. Bei einem Plug-in-Hybrid fällt das weniger ins Auge als bei einem reinen Elektroauto. Die Batterie ist klein, und Sie laden in kurzen Etappen. Genau deshalb hilft der Zähler: solche Ladevorgänge verlieren Sie leicht aus dem Blick, und im Gerät werden sie zu einer einzigen Zahl.

Häufig gestellte Fragen

Braucht der Ford Kuga PHEV eine dreiphasige Wallbox?

Nein. Der Kuga PHEV lädt einphasig mit maximal 3,6 kW, ein einphasiger Anschluss genügt also. Eine dreiphasige Wallbox bleibt trotzdem sinnvoll, wenn Sie den Anschluss schon haben oder später ein rein elektrisches Auto planen. Schneller lädt der Kuga dadurch nicht.

Kann ich den Ford Kuga PHEV per DC schnellladen?

Nein. Der Kuga PHEV unterstützt kein DC-Schnellladen. An einer Schnellladesäule schickt das Gerät den Gleichstrom (DC) direkt in die Batterie und umgeht das Bordladegerät. Sie laden stattdessen immer mit Wechselstrom, den das Bordladegerät für die Batterie umwandelt. Bei dieser Batteriegröße ist das keine echte Einschränkung, denn ein paar Stunden zu Hause oder bei der Arbeit reichen aus.

Sie sind unsicher, welches Modell zu Ihrer Situation passt? Melden Sie sich, wir schauen mit Ihnen auf Auto, Zählerschrank und Montageort.

Anschließen darf die Wallbox in Deutschland nur ein Elektrofachbetrieb, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Wallbox Discounter vermittelt die Installation in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland. Für Deutschland läuft das über ein kostenloses Angebot unseres Installationspartners. Österreich und die Schweiz gehören nicht dazu, dort suchen Sie den Betrieb selbst.