Polestar 2 Long Range Performance Wallbox: welche passt am besten?

Der Polestar 2 Long Range Performance ist die schnellste Variante des Polestar 2. Er hat zwei Motoren, Allradantrieb und 476 PS. An der Ladesituation zu Hause ändert das nichts. Wie jeder Polestar 2 lädt er über ein 11-kW-Bordladegerät. Nicht die Motorleistung entscheidet also über Ihre Wallbox, sondern das Bordladegerät. Wie die anderen Varianten laden, sehen Sie in unserer Übersicht zur Polestar 2 Wallbox und bei allen Polestar Wallboxen.

Für den Polestar 2 Long Range Performance empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.

Ladespezifikationen des Polestar 2 Long Range Performance

SpezifikationWert
Batteriekapazität82 kWh brutto, 79 kWh netto nutzbar
Max. Ladeleistung AC (zu Hause)11 kW
Reichweite (WLTP)551 bis 592 km
Ladezeit mit einer 11-kW-Wallboxca. 8,5 Stunden von 0 auf 100 %, inklusive Ladeverluste
LadeanschlussTyp 2 (CCS Combo 2)
DC-Schnellladenbis 205 kW

Welche Wallbox passt zum Polestar 2 Long Range Performance?

Zu Hause nimmt der Performance 11 kW Wechselstrom auf, genau wie jeder andere Polestar 2. Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox holt damit alles aus dem Auto heraus. Eine 22-kW-Wallbox lädt ihn nicht schneller, denn das Bordladegerät setzt die Grenze, nicht die Wallbox.

Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler in der Wallbox. Er erfasst genau, was ins Auto fließt. Bei einer Batterie von 79 kWh ist eine volle Ladung eine erhebliche Strommenge. Ein eigener Zählerstand zeigt Ihnen deshalb, was das Laden zu Hause tatsächlich kostet, getrennt vom übrigen Haushaltsverbrauch.

In Deutschland kommt ein zweiter Grund dazu. Wer einen Dienstwagen zu Hause lädt, rechnet die geladene Energie mit dem Arbeitgeber oder der Leasinggesellschaft ab. Grundlage dafür ist ein geeichter Zählerstand. Die Dienstwagenabrechnung läuft über genau diesen Wert, den Sie bei Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft einreichen.

Ein Punkt noch, bevor Sie vergleichen: bei 11 kW ist die Auswahl an Wallboxen mit geeichtem Zähler schmal. Die meisten Modelle mit eingebautem Zähler in unserem Sortiment sind 22-kW-Wallboxen. Diese Mehrleistung lädt den Polestar nicht schneller. Sie lohnt sich also nur, wenn es Ihnen um den eingebauten Zähler geht. Prüfen Sie die Spezifikation, bevor Sie eine unserer Wallboxen mit MID-Zähler bestellen.

Lastmanagement lohnt sich bei diesem Auto. Die Wallbox misst, wie viel Strom der Rest des Hauses zieht. Sobald der Hausanschluss an seine Grenze kommt, senkt sie die Ladeleistung. Mehr als acht Stunden lang 11 kW ist eine schwere, gleichmäßige Last. Zieht das Haus gleichzeitig viel Strom, verhindert eine Wallbox mit dynamischem Lastmanagement, dass die Sicherung fällt.

Auch eine App lohnt sich hier. Damit starten Sie die Ladung, wenn der Tarif günstig ist, und sehen hinterher, was geflossen ist. Sehen Sie sich dazu unsere Wallboxen mit App an. Brauchen Sie weder App noch Lastmanagement, reicht ein einfaches Modell aus unseren Wallboxen für zu Hause.

Der Polestar 2 nutzt in Europa einen Typ-2-Anschluss, denselben Standard wie die Wallboxen. Ein separates Typ-2-Ladekabel brauchen Sie nur, wenn Sie unterwegs an einer öffentlichen Ladesäule mit Steckdose laden.

Zur Installation gilt in Deutschland eine klare Vorschrift. Den Anschluss darf ausschließlich ein im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragener Elektrofachbetrieb herstellen. Das ist keine Empfehlung, sondern Pflicht. Melden Sie die Wallbox außerdem vor der Installation bei Ihrem Netzbetreiber an (§19 NAV). Bis 11 kW genügt die Anmeldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers.

Die Installation regeln wir in den Niederlanden, im flämischen Belgien und in Deutschland. Hier läuft sie über ein kostenloses Angebot, nicht über eine Bestellung.

Wie lange lädt der Polestar 2 Long Range Performance?

Die Rechnung ist einfach. Die nutzbaren 79 kWh geteilt durch 11 kW ergeben rund 7 Stunden. In der Praxis rechnen Sie mit etwa 8,5 Stunden, denn verlustfrei lädt kein Auto. Stecken Sie um 23:00 Uhr an, ist das Auto am Morgen voll. Im Alltag laden Sie selten von leer auf voll. Über Nacht von 30 auf 80% dauert etwa 4 Stunden. Unterwegs laden Sie mit Gleichstrom, dort nimmt der Performance bis zu 205 kW auf.

Andere Varianten des Polestar 2

Wallbox Discounter hat auch Ladeinformationen zu den anderen Varianten des Polestar 2:

Häufig gestellte Fragen

Lädt der Polestar 2 Long Range Performance schneller als die anderen Varianten?

Zu Hause nicht. Jede Variante des Polestar 2 lädt über ein 11-kW-Bordladegerät mit Wechselstrom. Der zweite Motor und die höhere Leistung ändern das Fahrverhalten, nicht das Ladeverhalten. Für Ihre Wallbox-Entscheidung spielt es also keine Rolle, welchen Polestar 2 Sie fahren.

Braucht der Polestar 2 Long Range Performance einen dreiphasigen Anschluss?

Für die vollen 11 kW ja, dafür sind drei Phasen mit 3 x 16 Ampere nötig. Einphasig lädt das Auto trotzdem ordentlich: mit 32 Ampere erreicht es 7,4 kW. Nur an einer einphasigen 16-Ampere-Leitung fällt es auf 3,7 kW zurück. Beachten Sie dabei die Schieflastgrenze. Einphasiges Laden belastet nur einen der drei Stromkreise im Haus, und diese Ungleichheit heißt Schieflast. Ab 4,6 kVA, also rund 4,6 kW, verlangt die Norm VDE-AR-N 4100 eine Symmetrieeinrichtung, eine Zusatztechnik, die die Last ausgleicht. Eine dreiphasige Wallbox hilft hier nicht weiter, denn sie setzt einen dreiphasigen Anschluss voraus. Lassen Sie also entweder die Symmetrieeinrichtung einplanen oder den Anschluss auf drei Phasen erweitern.

Warum ist ein MID-Zähler beim Polestar 2 wichtig?

Ein MID-geeichter kWh-Zähler misst Ihre Ladevorgänge exakt. So sehen Sie die Kosten für das Laden zu Hause als eigene Zahl und nicht versteckt in der Stromrechnung. Bei einer 79-kWh-Batterie fällt dieser Unterschied deutlich auf. Fahren Sie einen Dienstwagen, ist der geeichte Zählerstand außerdem die Grundlage für die Abrechnung mit Ihrem Arbeitgeber.