Wallbox für den Opel Ampera-e: Welche passt am besten?
Der Opel Ampera-e ist ein vollelektrisches Auto mit Typ-2-Anschluss. Zu Hause lädt er mit bis zu 7,4 kW, und zwar aus einer einzigen Phase. Eine dreiphasige Wallbox verteilt ihre Leistung auf drei Leiter; dieses Auto nutzt davon nur einen. Deshalb ist die passende Opel Ampera-e Wallbox nicht einfach die stärkste. Gemeint ist hier der elektrische Ampera-e, nicht der ältere Opel Ampera mit Benzinmotor. Sehen Sie sich auch unsere Übersicht aller Opel Wallboxen an.
Für den Opel Ampera-e empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 7,4-kW-Wallboxen.
Ladedaten des Opel Ampera-e
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Akkukapazität (nutzbar) | 58 kWh |
| Max. AC-Ladeleistung (zu Hause) | 7,4 kW (einphasig) |
| Reichweite (WLTP) | über 380 km |
| Ladezeit mit einer 7,4-kW-Wallbox | ca. 9 Stunden (inklusive Ladeverluste) |
| Ladeanschluss | Typ 2 |
| DC-Schnellladen | ca. 50 kW |
Warum eine 11-kW-Wallbox den Ampera-e nicht schneller lädt
Eine 11-kW-Wallbox ist ein dreiphasiges Modell. Sie liefert 16 A pro Phase, also 3,7 kW auf jeder der drei. Der Ampera-e nutzt nur eine Phase und kommt damit auf 3,7 kW. Eine 11-kW-Wallbox macht dieses Auto also langsamer statt schneller.
Für die vollen 7,4 kW braucht die Wallbox 32 A auf einer Phase. Das bietet eine einphasige 7,4-kW-Wallbox. Auch eine dreiphasige 22-kW-Wallbox liefert 32 A pro Phase.
Bei der einphasigen Variante kommt eine deutsche Vorschrift dazu. Der Ampera-e belastet eine einzelne Phase mit 7,4 kVA, also mit rund 7,4 kW Anschlussleistung. Damit liegt er über der Grenze von 4,6 kVA aus der VDE-AR-N 4100. Eine einphasige 7,4-kW-Wallbox braucht deshalb eine Symmetrieeinrichtung, die die Schieflast im Netz begrenzt. Die dreiphasige 11-kW-Wallbox braucht sie nicht, kostet den Ampera-e aber die halbe Ladegeschwindigkeit.
Auch an einer 22-kW-Wallbox zieht das Auto seine 32 A weiterhin aus einer Phase. Ob Ihr Netzbetreiber dafür eine Symmetrieeinrichtung verlangt, klären Sie vorab mit Ihrem Elektrofachbetrieb.
Welche Wallbox passt zum Opel Ampera-e?
Eine 7,4-kW-Wallbox ist hier die logische Wahl. Sie nutzt das Bordladegerät des Ampera-e voll aus und braucht dafür nur eine Phase. In diesem Sortiment finden Sie Wallboxen mit eigener App. Es führt auch Modelle mit dynamischem Lastmanagement. Das senkt die Ladeleistung von selbst, wenn der Rest des Hauses viel Strom zieht.
Eines bekommen Sie auf dieser Leistungsstufe nicht. Ein MID-Zähler ist ein kWh-Zähler in der Wallbox, geeicht nach einer europäischen Norm. Sein Wert gilt deshalb als rechtsgültiger Nachweis der zu Hause geladenen Kilowattstunden. Genau diesen Nachweis brauchen Sie, wenn Sie einen Dienstwagen zu Hause laden und die Kilowattstunden mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft abrechnen.
In unserem Sortiment sind die Wallboxen mit diesem Zähler durchweg dreiphasig. Wir führen sie mit 11 kW und mit 22 kW. Einphasig mit 7,4 kW führen wir keine. Damit ist die Wahl klar, wenn Sie einen geeichten Zähler wollen. Eine Wallbox aus unseren 22-kW-Wallboxen liefert 32 A pro Phase. Auf einer dieser Phasen erreicht der Ampera-e weiterhin seine vollen 7,4 kW. Welche Modelle den Zähler tragen, sehen Sie in unserer Auswahl an Wallboxen mit MID-Zähler.
Wie lange lädt der Opel Ampera-e?
Mit einer 7,4-kW-Wallbox füllen Sie die nutzbaren 58 kWh in rund neun Stunden. Die reine Rechnung 58 kWh geteilt durch 7,4 kW liegt knapp unter acht Stunden. Die zusätzliche Stunde ist Ladeverlust. Stecken Sie das Auto abends an, steht es morgens bereit. An einer 11-kW-Wallbox sinkt die Leistung auf 3,7 kW und die Zeit verdoppelt sich ungefähr.
Häufig gestellte Fragen
Braucht der Opel Ampera-e einen Dreiphasenanschluss?
Nein. Der Ampera-e lädt einphasig mit bis zu 7,4 kW. Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox bringt keinen Vorteil, weil sie nur 16 A pro Phase liefert. Entscheidend ist der Strom auf einer einzelnen Phase: 32 A für die vollen 7,4 kW. Das leistet eine einphasige 7,4-kW-Wallbox, und ebenso eine dreiphasige 22-kW-Wallbox. Lassen Sie von Ihrem Elektrofachbetrieb prüfen, ob Ihr Anschluss das hergibt.
In Deutschland darf nur ein im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragener Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen. Melden Sie die Wallbox außerdem vor der Installation bei Ihrem Netzbetreiber an. Bis 11 kW genügt diese Anmeldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers. Den Anschluss von einem eingetragenen Elektrofachbetrieb ausführen zu lassen ist hier also nicht nur Vorschrift: es ist sicherer und für Ihre Versicherung wichtig.
Wallbox Discounter regelt die Installation in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland, sonst nirgends. Österreich und die Schweiz fallen also nicht darunter. In Deutschland buchen Sie die Installation nicht mit, sondern fordern zuerst ein kostenloses Installationsangebot an.
Warum ist ein MID-Zähler beim Opel Ampera-e wichtig?
Ein MID-Zähler erfasst Ihre Ladevorgänge genau und geeicht. Er sitzt in der Wallbox und zählt nur Ihr Auto, nicht den Rest des Hauses. Fahren Sie einen Dienstwagen, ist das der Nachweis, mit dem Sie die zu Hause geladenen Kilowattstunden abrechnen. Beim Ampera-e hat dieser Zähler einen Haken. Unsere Wallboxen mit geeichtem Zähler sind dreiphasig, die vollen 7,4 kW erreichen Sie also nur mit einem 22-kW-Modell. Wählen Sie ein 11-kW-Modell mit Zähler, sinkt dieses Auto auf 3,7 kW.


