Smart-#1-Pro-Wallbox: Welche passt am besten?
Der Smart #1 Pro teilt sich die Batterie und den Bordlader mit dem Pure: 47 kWh nutzbar und 7,4 kW über einen Anschluss vom Typ 2. Beide laden einphasig mit 7,4 kW (1 x 32 A). Pure+, Pro+, Pulse, Premium und Brabus laden dagegen dreiphasig mit bis zu 22 kW.
Deshalb passt eine einphasige 7,4-kW-Wallbox am besten zu dieser Ausführung, sofern Sie die dafür nötige Symmetrieeinrichtung einplanen, eine Schutzeinrichtung gegen eine dauerhaft einseitige Netzbelastung. An einer 11-kW-Wallbox (3 x 16 A) nutzt der Wagen nur eine Phase und fällt auf 3,7 kW zurück. Fahren Sie eine andere Ausführung, dann sehen Sie sich die Übersicht aller Wallboxen für den Smart #1 an.
Für den Smart #1 Pro empfehlen wir eine Ladestation aus unserem Sortiment an 7,4-kW-Wallboxen.
Ladespezifikationen des Smart #1 Pro
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Nutzbare Akkukapazität | rund 47 kWh |
| Max. AC-Ladeleistung (zu Hause) | 7,4 kW (einphasig, 32 A) |
| Reichweite (WLTP) | bis zu 310 km (WLTP), in der Praxis rund 215–290 km |
| Ladezeit an einer 7,4-kW-Wallbox | rund 7,5 Stunden (inklusive Ladeverluste) |
| Ladeanschluss | Typ 2 |
| DC-Schnellladen | bis zu 130 kW (CCS) |
Welche Wallbox passt zum Smart #1 Pro?
Der Pro lädt zu Hause einphasig mit 7,4 kW (32 A). Eine einphasige 7,4-kW-Wallbox gibt ihm genau dieses Tempo. Bei einer dreiphasigen Wallbox liegt der Fall anders. Eine 11-kW-Wallbox liefert 3 x 16 A, und der Wagen nutzt davon nur eine Phase. Er lädt dann mit 3,7 kW und braucht doppelt so lange.
Sie haben also die Wahl zwischen zwei Wegen. Einphasig mit 32 A lädt der Pro in vollem Tempo. Ab 4,6 kVA Anschlussleistung verlangt die Norm VDE-AR-N 4100 dafür aber eine Symmetrieeinrichtung. Sie verhindert, dass eine einzelne Phase das Netz dauerhaft einseitig belastet. Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox kommt ohne diese Einrichtung aus, kostet Sie dafür die halbe Ladegeschwindigkeit.
Melden Sie die Wallbox in beiden Fällen vor der Installation bei Ihrem Netzbetreiber an. Das schreibt § 19 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) vor. Bis 11 kW genügt diese Anmeldung. Über 11 kW, genauer ab 12 kVA Anschlussleistung, reicht die Anmeldung nicht mehr.
Möchten Sie einen MID-Zähler, dann sieht die Rechnung anders aus. Ein MID-Zähler ist eine geeichte kWh-Messung in der Wallbox. Damit sehen Sie getrennt vom übrigen Haushaltsverbrauch, was das Laden zu Hause kostet. Wer einen Dienstwagen fährt, rechnet den Strom so sauber mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft ab. Bei 7,4 kW hat in unserem deutschen Sortiment allerdings keine Wallbox eine solche Messung eingebaut. Fast alle Wallboxen mit MID-Zähler laden dreiphasig mit 22 kW.
Eine 22-kW-Wallbox lädt den Smart #1 Pro mit seinen vollen 7,4 kW. Schneller wird er dadurch nicht, langsamer aber auch nicht. Sie setzt einen dreiphasigen Anschluss mit 32 A voraus. Ob dabei zusätzlich eine Symmetrieeinrichtung nötig ist, klärt Ihr Elektrofachbetrieb mit dem Netzbetreiber. Mit 22 kW liegt sie zudem über der genannten Grenze von 12 kVA. Dafür brauchen Sie eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers.
Praktisch ist außerdem eine Wallbox mit App. Damit starten Sie das Laden, verfolgen den Verbrauch und legen günstige Ladezeiten fest. Diese Funktion finden Sie auch bei 7,4 kW. Aus unserem Sortiment an Wallboxen für zu Hause laden nur die einphasigen 7,4-kW-Modelle diesen Wagen in vollem Tempo.
Wir vermitteln die Installation in den Niederlanden, in Flandern (Belgien) und in Deutschland. In Österreich und der Schweiz bieten wir sie nicht an. In Deutschland buchen Sie die Installation nicht direkt mit, sondern fordern zuerst ein kostenloses Angebot an. Anschließen darf die Wallbox nur ein Elektrofachbetrieb, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist.
Wie lange lädt der Smart #1 Pro?
Die nutzbare Batterie fasst rund 47 kWh, und der Bordlader schafft 7,4 kW. Damit lädt der Smart #1 Pro zu Hause in etwa 7,5 Stunden von leer auf voll. Die Ladeverluste sind darin schon enthalten. Smart selbst gibt 5,5 Stunden für 10 bis 80 Prozent an. Stecken Sie den Wagen abends an, dann steht er am Morgen voll geladen bereit.
Unterwegs lädt der Pro per CCS mit bis zu 130 kW. In einer kurzen Pause sammelt er so wieder viel Reichweite ein.
Andere Smart Modelle
Wallbox Discounter hat auch Informationen zu den anderen Smart Modellen und Ausführungen:
- Smart #1, die Übersicht aller Ausführungen des #1
- Smart #3
- Smart #3 Brabus
Häufig gestellte Fragen
Kann der Smart #1 Pro mit 22 kW laden?
Nein. Der Pro hat einen einphasigen Bordlader mit 7,4 kW (32 A). Der Pure hat denselben Lader. Pure+, Pro+, Pulse, Premium und Brabus laden dreiphasig mit bis zu 22 kW. Für den Pro ist eine einphasige 7,4-kW-Wallbox die sinnvolle Wahl. Eine 11-kW-Wallbox halbiert ihn auf 3,7 kW, und eine 22-kW-Wallbox lädt ihn nicht schneller als 7,4 kW.
Braucht der Smart #1 Pro eine Wallbox mit MID-Zähler?
Ein MID-Zähler ist keine Pflicht, aber sinnvoll. Er misst geeicht, wie viel Strom in Ihr Auto fließt. So sehen Sie genau, was das Laden zu Hause kostet, losgelöst vom übrigen Haushaltsverbrauch. Bei einem Dienstwagen rechnen Sie damit sauber mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft ab. Beachten Sie: Bei 7,4 kW hat in unserem deutschen Sortiment keine Wallbox einen eingebauten MID-Zähler. Wollen Sie einen, dann führt der Weg zu den 22-kW-Wallboxen, die diesen Wagen genauso schnell laden wie eine 7,4-kW-Wallbox. Dafür brauchen Sie allerdings einen dreiphasigen Anschluss mit 32 A und eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers.


