Porsche Taycan Turbo S Wallbox: welche passt am besten?
Der Taycan Turbo S fährt mit einer 800-Volt-Architektur und lädt am Schnelllader mit bis zu 270 kW. Zu Hause zählt eine andere Zahl. Der serienmäßige Bordlader nimmt 11 kW Wechselstrom auf, mit dem optionalen 22-kW-Bordlader sind es 22 kW. Diese Zahl bestimmt Ihre Wallbox, nicht der Rekord an der Schnellladesäule. Einen Überblick über alle Modelle finden Sie bei unseren Wallboxen für Porsche.
Für den Porsche Taycan Turbo S empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.
Ladespezifikationen des Porsche Taycan Turbo S
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Batteriekapazität (brutto / netto) | 93,4 kWh / 83,7 kWh |
| Architektur | 800 Volt |
| Max. Ladeleistung AC (zu Hause) | 11 kW serienmäßig, 22 kW optional |
| Reichweite (WLTP) | rund 390 bis 416 km |
| Ladezeit an der 11-kW-Wallbox | gut 9 Stunden (inklusive Ladeverluste) |
| Ladezeit an der 22-kW-Wallbox (Option) | rund 4,5 Stunden (inklusive Ladeverluste) |
| Ladezeit an der einphasigen Wallbox (32 A, 7,4 kW) | rund 13,5 Stunden (inklusive Ladeverluste) |
| Ladeanschluss | Typ 2 |
| Schnellladen DC (CCS) | bis zu 270 kW |
Die passende Wallbox für den Porsche Taycan Turbo S
Serienmäßig lädt der Taycan Turbo S dreiphasig mit 11 kW. Dreiphasig heißt: Der Strom kommt über drei Leitungen statt über eine. Eine 11-kW-Wallbox holt damit alles heraus, was zu Hause möglich ist. Eine stärkere Wallbox lädt den Wagen nicht schneller, solange der serienmäßige Bordlader verbaut ist. Erst mit dem optionalen 22-kW-Bordlader halbiert sich die Ladezeit. Dafür brauchen Sie in Deutschland eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers und meist einen verstärkten Hausanschluss.
Ein MID-Zähler ist ein geeichter kWh-Zähler in der Wallbox. Er zeigt Ihnen genau, wie viel Strom zu Hause ins Auto geflossen ist. Das hilft, wenn Sie Ihre Ladekosten im Blick behalten wollen. Auch bei der Abrechnung mit Arbeitgeber oder Leasinggeber ist das praktisch. Bei 11 kW ist die Auswahl an Wallboxen mit MID-Zähler allerdings dünn. Das breitere Angebot beginnt bei 22 kW.
Zwei Funktionen lohnen sich bei einem Auto, das nachts 11 kW zieht. Eine Wallbox mit dynamischem Lastmanagement misst laufend den Stromverbrauch im Haus und drosselt die Ladeleistung, bevor die Sicherung fällt. Eine Wallbox mit App zeigt Ihnen den Ladestand und startet das Laden in der günstigen Nachtstunde.
Alle 11-kW-Wallboxen finden Sie in unserem Sortiment. Wer die 22-kW-Ausführung fährt, schaut bei den 22-kW-Wallboxen. Der Taycan Turbo S hat einen Typ-2-Anschluss, genau wie diese Wallboxen. Ein eigenes Typ-2-Ladekabel brauchen Sie nur unterwegs an einer öffentlichen Ladesäule. Wer erst einmal in Ruhe vergleichen möchte, startet bei unseren Wallboxen für zu Hause.
Ladezeiten des Porsche Taycan Turbo S zu Hause
Nutzbar sind 83,7 kWh. An einer 11-kW-Wallbox dauert eine volle Ladung von leer auf voll gut 9 Stunden, Ladeverluste eingerechnet. Wenn Sie den Wagen früh am Abend anschließen, steht er am Morgen voll geladen bereit. Bei einem spät gestarteten Ladevorgang wird die Nacht dagegen knapp. Mit dem optionalen 22-kW-Bordlader sinkt die Ladezeit auf rund 4,5 Stunden. Unterwegs lädt der Taycan Turbo S dank 800 Volt sehr schnell nach. Das gilt aber für die öffentliche Schnellladesäule, nicht für zu Hause.
Weitere Ausführungen des Porsche Taycan
Wallbox Discounter berät Sie auch zu den anderen Ausführungen des Porsche Taycan:
- Porsche Taycan 4S, das Einstiegsmodell der Baureihe
- Porsche Taycan Turbo
- Porsche Taycan Plus
Häufig gestellte Fragen
Braucht der Porsche Taycan Turbo S eine dreiphasige Wallbox?
Für die vollen 11 kW ja, dafür brauchen Sie 3 x 16 Ampere. Einphasig ist der Taycan Turbo S aber nicht auf 3,7 kW begrenzt: an 32 Ampere zieht er 7,4 kW. Eine volle Ladung dauert dann rund 13,5 statt gut 9 Stunden. In Deutschland kommt einphasig eine Grenze dazu: die Schieflast. Über rund 4,6 kW auf einer Phase verlangt die Netzanschlussregel eine Symmetrieeinrichtung, also zusätzliche Technik im Zählerschrank. Dreiphasig mit 11 kW brauchen Sie die nicht. Ob Ihr Zählerschrank drei Phasen bereitstellt, prüft Ihr Elektrofachbetrieb.
Brauche ich eine Wallbox mit MID-Zähler?
Pflicht ist sie nicht, sinnvoll oft schon. Ein geeichter Zähler in der Wallbox macht sichtbar, wie viele Kilowattstunden zu Hause ins Auto gegangen sind. Wer seinen Ladestrom getrennt erfassen will, fährt damit besser. Bei 11 kW ist die Auswahl klein, bei 22 kW deutlich größer. Eine 22-kW-Wallbox lohnt sich aber nur mit dem optionalen 22-kW-Bordlader. In Deutschland braucht sie zudem eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers.
Muss ich die Wallbox installieren lassen?
Ja. In Deutschland darf nur ein Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen, der im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen ist. Vor der Installation melden Sie die Wallbox beim Netzbetreiber an (§ 19 NAV). Bis 11 kW genügt diese Anmeldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers. Wallbox Discounter bietet die Installation in den Niederlanden, in Flandern und in Deutschland an. Für Deutschland läuft sie über ein kostenloses Angebot für die Installation. Sie bestellen die Installation also nicht einfach mit, sondern fragen sie zuerst an.


