Wallbox und Ladekabel für das Tesla Model S 70D
Der Tesla Model S 70D ist eine der Allradversionen der Model-S-Reihe. Sein Akku gehört zu den kleineren der Reihe, und genau das hilft Ihnen beim Laden zu Hause. Das Auto lädt über einen Typ-2-Anschluss mit maximal 11 kW. Bei rund 70 kWh steht es am Morgen wieder voll vor der Tür. Eine 11-kW-Wallbox ist damit die logische Wahl. Die anderen Ausführungen haben größere Akkus, aber dieselbe Grenze von 11 kW. Vergleichen Sie sie in unserer Übersicht der Tesla Model S Wallboxen oder bei allen Tesla Wallboxen.
Für den Model S 70D empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.
Ladespezifikationen des Tesla Model S 70D
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Batteriekapazität | rund 70 kWh (ca. 66 kWh nutzbar) |
| Max. AC-Ladeleistung (zu Hause) | 11 kW |
| Reichweite (NEFZ) | rund 440 km (in der Praxis ca. 350 km) |
| Ladezeit an einer 11-kW-Wallbox | ca. 7 bis 7,5 Stunden (0 bis 100 %, inklusive Ladeverluste) |
| Ladeanschluss | Typ 2 (Mennekes) |
| DC-Schnellladen | über Supercharger, bis ca. 120 kW |
Welche Wallbox passt zum Tesla Model S 70D?
Zu Hause nimmt der Model S 70D über einen dreiphasigen Anschluss maximal 11 kW auf. Eine stärkere 22-kW-Wallbox lädt dieses Auto deshalb nicht schneller. Die Grenze liegt im Fahrzeug, nicht in der Wallbox. Mit 11 kW haben Sie genau das, was der Wagen aufnehmen kann.
Danach entscheiden zwei Funktionen, welches Modell zu Ihnen passt. Ein geeichter kWh-Zähler, der MID-Zähler, misst Ihren Ladestrom getrennt vom übrigen Haushaltsverbrauch. Fahren Sie einen Dienstwagen, ist genau das die Grundlage für die Abrechnung mit Arbeitgeber oder Leasinggeber. Unsere Wallboxen mit MID-Zähler beginnen bei 11 kW. Unterhalb dieser Leistung führen wir keine geeichten Modelle. Für den 70D spielt das keine Rolle: Elf Kilowatt sind genau sein Maximum.
Die zweite Funktion ist die Steuerung. Bei 66 kWh laden Sie meistens nachts, und mit einer Wallbox mit App stellen Sie das bequem vom Sofa aus ein. Laufen bei Ihnen mehrere starke Geräte gleichzeitig, lohnt sich eine Wallbox mit dynamischem Lastmanagement.
Dynamisches Lastmanagement heißt: Die Wallbox misst laufend, wie viel Strom Ihr Zählerschrank noch frei hat. Statt die Sicherung auszulösen, drosselt sie sich selbst. Suchen Sie einen unkomplizierten Einstieg, finden Sie ihn in unseren Wallboxen für zu Hause.
In Deutschland darf nur ein Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen. Er muss im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragen sein. Melden Sie die Wallbox außerdem vor der Installation dort an. Bis 11 kW genügt diese Meldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers. Wir übernehmen die Installation in den Niederlanden, Flämisch-Belgien und Deutschland. Für Deutschland läuft das über ein kostenloses Angebot unseres deutschen Installationspartners, nicht als Mitbestellung.
Wie lange lädt der Tesla Model S 70D?
Mit einer 11-kW-Wallbox laden Sie den Model S 70D in etwa 7 bis 7,5 Stunden von leer auf voll. Das ist etwas mehr als 66 kWh geteilt durch 11 kW. Die Ladeverluste und die langsamere Schlussphase zählen mit. Stecken Sie um 23:00 Uhr ein, fahren Sie morgens mit vollem Akku los. Die vollen 11 kW brauchen allerdings drei Phasen. An einem einphasigen Anschluss nutzt der Wagen nur eine Phase und lädt deutlich langsamer. Ein Drehstromanschluss ist für den 70D also klar die praktischste Lösung.
Der Model S 70D hat einen Typ-2-Anschluss, wie die meisten modernen Wallboxen. Zu Hause laden Sie über das feste Kabel oder die Steckdose der Wallbox selbst. Ein separates Typ-2-Ladekabel brauchen Sie nur für öffentliche Ladepunkte unterwegs.
Andere Ausführungen des Tesla Model S
Wallbox Discounter berät Sie auch zu den anderen Ausführungen des Tesla Model S:
- Tesla Model S 60D, der kleinste Akku der Reihe
- Tesla Model S 75D, etwas größerer Akku und mehr Reichweite
- Tesla Model S 85D
- Tesla Model S 90D
Häufig gestellte Fragen
Braucht der Tesla Model S 70D einen Drehstromanschluss?
Für die vollen 11 kW ja. Der 70D lädt zu Hause über drei Phasen. An einem einphasigen Anschluss sinkt die Ladeleistung deutlich, unabhängig davon, wie stark die Wallbox ist. Haben Sie noch keinen Drehstromanschluss, beantragt ein eingetragener Elektrofachbetrieb ihn für Sie. Rechnen Sie dabei mit Kosten für den Umbau im Zählerschrank.
Warum ist ein MID-Zähler beim Model S 70D wichtig?
Ein MID-geeichter kWh-Zähler erfasst Ihren Ladestrom getrennt und eichrechtskonform, also nach den amtlichen Messvorgaben. So sehen Sie genau, was eine volle Akkuladung zu Hause kostet. Bei einem Dienstwagen ist dieser Zählerstand die Grundlage, mit der Sie den Ladevorgang bei Arbeitgeber oder Leasinggeber abrechnen.
Lädt eine 22-kW-Wallbox den Tesla Model S 70D schneller?
Nein. Der 70D nimmt zu Hause maximal 11 kW auf, eine 22-kW-Wallbox bringt Ihnen also keine Zeitersparnis. Ein 11-kW-Modell ist die bessere Wahl und hält den Anschaffungspreis niedrig.


