Smart EQ fortwo cabrio: welche Wallbox passt am besten?
Der Smart EQ fortwo cabrio lädt zu Hause in der Serienausstattung mit höchstens 4,6 kW. Der kompakte Stadtwagen hat einen Akku von 17,6 kWh, und sein Bordlader begrenzt das Laden: Eine stärkere Wallbox macht die Serienversion nicht schneller. Manche Fahrzeuge haben allerdings einen optionalen 22-kW-Bordlader, und diese profitieren sehr wohl von mehr Ladeleistung. Bei Wallbox Discounter wählen Sie deshalb nach Ihrer genauen Ausführung und nicht nach der höchsten Leistung. Sie fahren ein anderes Modell der Marke? Unsere Übersicht zur Smart Wallbox hat für jedes Modell eine eigene Beratung.
Für den Smart EQ fortwo cabrio empfehlen wir eine Wallbox aus unserem 7,4-kW-Sortiment.
Das gilt für die Serienversion mit 4,6-kW-Bordlader. Haben Sie den optionalen 22-kW-Bordlader und einen Drehstromanschluss, dann lohnt sich eine Wallbox aus unserem 22-kW-Sortiment. Welche Version Sie fahren, prüfen Sie in der Betriebsanleitung oder in Ihren Kaufunterlagen.
Ladedaten des Smart EQ fortwo cabrio
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Batteriekapazität | 17,6 kWh (16,7 kWh nutzbar) |
| Max. AC-Ladeleistung (Standard) | 4,6 kW |
| Max. AC-Ladeleistung (optionaler Bordlader) | 22 kW |
| Reichweite (WLTP) | 130 km |
| Ladestecker | Typ 2 |
| DC-Schnellladen | Nicht verfügbar |
Welche Wallbox passt zum Smart EQ fortwo cabrio?
Haben Sie die Serienversion mit dem 4,6-kW-Bordlader? Dann lädt das Auto nie schneller als mit 4,6 kW, ganz gleich, was Ihre Wallbox liefern kann. Der Bordlader nimmt dabei rund 20 A auf einer einzigen Phase auf. In Deutschland stehen Sie damit vor einer Abwägung zwischen zwei Lösungen:
- Eine einphasige 7,4-kW-Wallbox gibt dem Auto seine vollen 4,6 kW. Eine einphasige Wallbox mit mehr als 4,6 kVA Bemessungsleistung (kVA ist die Scheinleistung; auf einer Phase entsprechen 4,6 kVA rund 20 A) erfordert nach der Anschlussregel VDE-AR-N 4100 in der Regel eine Symmetrieeinrichtung, die die Belastung der Phasen ausgleicht. Ob das bei Ihnen nötig ist, klären Sie mit Ihrem Elektrofachbetrieb.
- Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox braucht keine Symmetrieeinrichtung: Sie liefert 16 A pro Phase, und weil der Smart nur eine Phase nutzt, bleibt die Schieflast mit 3,7 kW unter der Grenze von 4,6 kVA. Dafür lädt er dort mit 3,7 kW statt 4,6 kW.
Viele Fahrer achten außerdem auf einen MID-Zähler, einen geeichten kWh-Zähler in der Wallbox, der genau erfasst, wie viel Strom Ihr Auto lädt. So sehen Sie die Ladekosten getrennt vom übrigen Haushaltsverbrauch, und Sie haben einen belastbaren Nachweis, wenn Sie das Laden eines Dienstwagens mit Ihrem Arbeitgeber abrechnen. In unserem Sortiment ist jede Wallbox mit MID-Zähler ein dreiphasiges Modell, keine unserer 7,4-kW-Wallboxen hat einen. An einer dreiphasigen 11-kW-Wallbox mit MID-Zähler lädt die Serienversion mit 3,7 kW.
Der Smart EQ fortwo cabrio lädt über einen Typ-2-Anschluss, wie fast alle modernen Wallboxen. Mit einer Wallbox mit fest angeschlossenem Kabel brauchen Sie zu Hause nichts weiter. Bei einer Wallbox mit Steckdose oder zum Laden unterwegs nutzen Sie ein separates Typ-2-Ladekabel.
Wie lange lädt der Smart EQ fortwo cabrio?
Mit dem serienmäßigen 4,6-kW-Bordlader laden Sie einen fast leeren Akku in etwa 4,5 Stunden wieder voll, Ladeverluste eingerechnet. Das gilt an einer Wallbox, die ihm die vollen 4,6 kW gibt; an einer dreiphasigen 11-kW-Wallbox lädt er mit 3,7 kW und braucht entsprechend länger. Über Nacht zu Hause zu laden, ist so oder so kein Problem. Haben Sie den optionalen 22-kW-Bordlader und einen Drehstromanschluss? Dann sind Sie mit 11 kW in etwa 2 Stunden fertig und an einer 22-kW-Wallbox in etwa einer Stunde. Gleichstrom-Schnellladen ist bei diesem Cabrio nicht möglich.
Habe ich den Serien- oder den 22-kW-Bordlader?
Viele Fahrzeuge fahren mit dem serienmäßigen 4,6-kW-Bordlader. Der 22-kW-Lader war eine aufpreispflichtige Werksoption und in einigen Ländern serienmäßig. Je nach Markt und Modelljahr kann der Serienlader abweichen. Sie sind unsicher? Sehen Sie in der Betriebsanleitung oder in Ihren Kaufunterlagen (Ausstattungsliste) nach, oder fragen Sie Ihren Händler. Für die Serienversion bringt eine hohe Ladeleistung nichts. Wichtiger ist, ob Sie einen MID-Zähler brauchen; den gibt es bei uns nur an dreiphasigen Wallboxen.
Weitere Ausführungen des Smart EQ fortwo
Wallbox Discounter bietet auch Wallbox-Beratung für die anderen Ausführungen des Smart EQ fortwo und für den viertürigen Smart EQ forfour:
- Smart EQ fortwo coupé, die geschlossene Variante mit demselben Ladeprofil
- Smart EQ fortwo
- Smart EQ forfour, der Viertürer mit mehr Platz
Häufig gestellte Fragen
Braucht der Smart EQ fortwo cabrio eine dreiphasige Wallbox?
Nicht für die Ladeleistung. Die Serienversion mit dem 4,6-kW-Bordlader nutzt nur eine Phase und holt ihre vollen 4,6 kW an einer einphasigen 7,4-kW-Wallbox. Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox kann trotzdem sinnvoll sein, weil Sie damit keine Symmetrieeinrichtung brauchen, dann allerdings mit 3,7 kW. Mit dem optionalen 22-kW-Bordlader lohnt sich eine dreiphasige 11- oder 22-kW-Wallbox, weil das Auto dann deutlich schneller lädt.
Warum ist ein MID-Zähler für dieses Auto wichtig?
Ein MID-Zähler erfasst Ihren Ladeverbrauch genau und getrennt vom übrigen Haushalt. Sie wissen also, was das Laden kostet, und können es zum Beispiel beim Dienstwagen sauber mit Ihrem Arbeitgeber abrechnen. Beachten Sie, dass eine Wallbox mit MID-Zähler in unserem Sortiment immer dreiphasig ist; an einem 11-kW-Modell lädt die Serienversion mit 3,7 kW.
Schließe ich die Wallbox selbst an oder beauftrage ich einen Installateur?
In Deutschland darf nur ein im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers eingetragener Elektrofachbetrieb die Wallbox anschließen. Jede Wallbox melden Sie vor der Inbetriebnahme bei Ihrem Netzbetreiber an; bei mehr als 12 kVA, also etwa bei einer 22-kW-Wallbox, brauchen Sie zusätzlich seine Zustimmung. Die Installation organisieren wir über unsere Installationspartner in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland; in Deutschland beginnt das mit einem kostenlosen Angebot.


