Wallbox für den Peugeot e-Expert 50 kWh: welche passt am besten?
Der Peugeot e-Expert 50 kWh lädt zu Hause über einen Typ-2-Anschluss. Mit 46 kWh nutzbarer Akkukapazität steht Ihr Transporter über Nacht bequem wieder voll da. Ein Detail entscheidet dabei über Ihre Wahl. Diesen Transporter gibt es mit zwei verschiedenen Bordladegeräten, also mit zwei Ladeeinheiten im Fahrzeug, die das Tempo begrenzen. Sind Sie sich bei Ihrer Ausführung nicht sicher, hilft Ihnen die Übersicht aller Peugeot-Wallboxen weiter.
Für den Peugeot e-Expert 50 kWh mit dreiphasigem Bordladegerät empfehlen wir eine Wallbox aus unserem Sortiment an 11-kW-Wallboxen.
Dieses Bordladegerät zieht den Strom über drei Leitungen statt über eine. Serienmäßig ist das Bordladegerät allerdings einphasig und zieht 7,4 kW bei 32 A. Prüfen Sie deshalb zuerst, welche Variante in Ihrem Fahrzeug steckt.
Hat Ihr Fahrzeug die einphasige Variante, haben Sie zwei Möglichkeiten. An einer dreiphasigen 11-kW-Wallbox sinkt die Ladeleistung auf 3,7 kW. Sie laden dann deutlich langsamer, brauchen aber keine Symmetrieeinrichtung.
Eine einphasige Wallbox aus unseren 7,4-kW-Wallboxen gibt Ihnen die volle Ladeleistung. Sie liegt allerdings über der Grenze von 4,6 kVA, also rund 4,6 kW auf einer Phase. Damit verlangt sie nach VDE-AR-N 4100 eine Symmetrieeinrichtung, eine Schaltung gegen einseitige Netzbelastung.
Ladedaten des Peugeot e-Expert 50 kWh
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Akkukapazität | 50 kWh (46 kWh nutzbar) |
| Max. Ladeleistung AC (zu Hause) | serienmäßig 7,4 kW einphasig, optional 11 kW dreiphasig |
| Reichweite (WLTP) | ca. 230 km |
| Ladezeit mit 11 kW | ca. 5 Stunden, inklusive Ladeverluste |
| Ladezeit mit 7,4 kW | ca. 7,5 Stunden, inklusive Ladeverluste |
| Ladeanschluss | Typ 2 (Mennekes) |
| DC-Schnellladen | ca. 100 kW (CCS) |
Welche Wallbox passt zum Peugeot e-Expert 50 kWh?
Beginnen Sie beim Bordladegerät Ihres eigenen Fahrzeugs, denn das setzt die Obergrenze. Eine 22-kW-Wallbox lädt diesen Transporter nie schneller als mit 11 kW. Unsere 11-kW-Wallboxen sind für die dreiphasige Variante deshalb die logische Wahl.
Eine Wallbox mit MID-Zähler erfasst jeden Ladevorgang auf einem geeichten kWh-Zähler. Fährt der e-Expert als Dienstwagen, ist das die Grundlage für die Abrechnung. Damit rechnen Sie den Ladestrom über die Dienstwagenabrechnung mit Arbeitgeber oder Leasinggesellschaft ab. Diese Option beginnt bei uns erst bei 11 kW, eine einphasige 7,4-kW-Wallbox bietet sie also nicht.
Ein Fahrzeug, das fünf Stunden am Stück lädt, profitiert außerdem von dynamischem Lastmanagement. Die Wallbox misst, wie viel Strom Ihr Hausanschluss noch übrig hat, und senkt die Ladeleistung von selbst. So bleibt Ihr Hausanschluss auch dann im Rahmen, wenn der Rest des Hauses viel Strom zieht. Für die Wallbox an der eigenen Einfahrt finden Sie den Einstieg in unseren Wallboxen für zu Hause.
Vor der Installation melden Sie die Wallbox bei Ihrem Netzbetreiber an. Bis 11 kW genügt diese Meldung, darüber brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers. Anschließen darf die Wallbox nur ein im Installateurverzeichnis eingetragener Elektrofachbetrieb.
Die Installation regeln wir in den Niederlanden, in Flämisch-Belgien und in Deutschland. In Deutschland läuft sie über ein kostenloses Angebot und nicht als buchbares Produkt. Sie erhalten also erst ein Angebot und entscheiden danach.
Der e-Expert nutzt einen Typ-2-Anschluss, zu Hause laden Sie also über die Wallbox selbst. Ein separates Typ-2-Ladekabel brauchen Sie nur, wenn Sie den Transporter auch unterwegs laden möchten.
Wie lange lädt der Peugeot e-Expert 50 kWh?
Die reine Rechnung lautet: 46 kWh nutzbarer Akku geteilt durch die Ladeleistung. An einer 11-kW-Wallbox ergibt das gut vier Stunden. In der Praxis rechnen Sie mit rund fünf, denn beim Laden geht immer etwas Energie verloren. Mit 7,4 kW braucht derselbe Transporter etwa siebeneinhalb Stunden.
Haben Sie zu Hause nur einen einphasigen Anschluss? An 32 A lädt der Transporter dann mit 7,4 kW, also in rund siebeneinhalb Stunden. An 16 A sinkt das auf 3,7 kW und rund fünfzehn Stunden. Unterwegs lädt der e-Expert über CCS mit etwa 100 kW. Das hilft auf den längeren Strecken, für die 230 Kilometer knapp werden.
Ein dreiphasiger Anschluss für die volle Ladeleistung
Für die vollen 11 kW brauchen Sie zu Hause oder am Arbeitsplatz einen dreiphasigen Anschluss. Das bedeutet drei stromführende Leitungen statt einer. In vielen Neubauten und bei verstärkten Anschlüssen ist das längst Standard. Haben Sie noch einen einphasigen Anschluss, beantragen Sie die Umstellung bei Ihrem Netzbetreiber. Was das kostet und wie lange es dauert, erfahren Sie dort.
Andere Ausführungen des Peugeot e-Expert
Wallbox Discounter hat auch Ladeinformationen für die andere Ausführung des Peugeot e-Expert:
- Peugeot e-Expert 75 kWh - größerer Akku und mehr Reichweite
Häufig gestellte Fragen
Braucht der Peugeot e-Expert 50 kWh einen dreiphasigen Anschluss?
Für die vollen 11 kW ja. An einem einphasigen Anschluss lädt der e-Expert höchstens mit 7,4 kW, an 16 A nur mit 3,7 kW. Die Umstellung beantragen Sie bei Ihrem Netzbetreiber.
Ist ein MID-Zähler beim Peugeot e-Expert 50 kWh wichtig?
Ja. Ein geeichter kWh-Zähler erfasst Ihre Ladevorgänge genau. Fahren Sie den e-Expert als Dienstwagen, rechnen Sie den Ladestrom damit sauber ab. Beachten Sie: die Option beginnt bei uns bei 11 kW, nicht bei 7,4 kW.
Lädt der Peugeot e-Expert 50 kWh an einer 22-kW-Wallbox schneller?
Nein. Der e-Expert 50 kWh nimmt über AC höchstens 11 kW auf, mit dem Serien-Bordladegerät sogar nur 7,4 kW. Eine 22-kW-Wallbox lädt diesen Transporter also nicht schneller. Für echtes Tempo nutzen Sie einen CCS-Schnelllader mit rund 100 kW.


